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Brandenburg: Schafzuchtverband spricht anderen Landnutzer-Verbänden Kompetenz ab

Bei dem Übergriff auf drei Schafe des Schäfers Marc Mennle im Deichvorland der Elbe bei Lenzen wurde der “Für die Gewährung einer Beihilfe bei Wolfsübergriffen einzuhaltende Mindeststandard beim Schutz von Weidetierbeständen” exakt eingehalten. Das stellte nun der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. in einer eigens dazu veröffentlichten Pressemitteilung fest.

Expertengutachten geht neuem Umweltminister offenbar nicht weit genug

Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) legte nun das bereits von vielen erwartete Gutachten zu den Nutzierschäden durch Wölfe im Landkreis Cuxhaven vor. Die DBBW-Empfehlung lautet: Der Weidetierschutz muss intensiviert werden. Umweltminister Olaf Lies reagiert darauf politisch und kündigt eine “Klare Kante” beim Umgang mit dem Wolf an. Es sieht also so aus, als ginge ihm die DBBW-Empfehlung nicht weit genug. Die Meldung des Umweltministeriums hierzu im Wortlaut:

Die „Problem-Wolfsverordnung“

In Brandenburg gibt man sich gerade reichlich Mühe, mit dem zweiten Anlauf einer „Wolfsverordnung“ problematischer Wölfe Herr zu werden. Die Lösung ist gemäß dieser Rechtsgrundlage die verordnete Eskalation vom Steinwurf bis zur letalen Entnahme (Abschuss) der Beutegreifer. Voraussetzung: Es gibt sie überhaupt, die Problemwölfe.