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Emsland: Vier CDU-Politiker wünschen sich Wölfe im Jagdrecht

Im Emsland haben nun die vier CDU-Politiker Bernd Carsten Hiebing (Haren), Franz-Josef Evers (Salzbergen), Heribert Kleene (Vrees) und Bernd van der Ahe (Lähden) ihre Position zum Wolf dargelegt. Kurzum: Sie fordern eine Bestandsobergrenze und die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht. Das meldete jetzt die Neue Osnabrücker Zeitung.

Emsland: Wolf als Hühnerdieb?

Und wieder eine Geschichte aus dem Emsland. Dort soll gestern ein Wolf auf einem Bauerhof in Surwold ein dort offenbar freilaufendes Huhn „gerissen“ haben. Drei Zeugen, die sich in direkter Nähe befanden, versuchten den Beutegreifer zu verscheuchen, was ihnen augenscheinlich mit Hilfe eines Silversterknallers gelang.

Emsländischer Bürgermeister: Wölfe und AfD gehören „beseitigt“.

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Aschendorf-Hümmling und hauptamtliche Bürgermeister der Samtgemeinde Sögel im nördlichen Emsland machte neulich auf dem Kreisparteitag seines Verbandes mit dem Wolf und der AfD „kurzen Prozess“. Günter Wigbers befand: „Beide haben bei uns nichts verloren und gehören beseitigt.“ So meldete es jetzt die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ).

Ominöser Wolfsschwund im Emsland

Merkwürdig kommt dem emsländischen Wolfsberater Björn Wicks die Tatsache vor, dass seit 2013 zwar acht verschiedene Wölfe im zweitgrößten Landkreis Deutschlands genetisch festgestellt wurden, diese aber – obwohl dabei von durchziehenden Tieren ausgegangen werden kann – woanders nicht wieder auftauchten.

13 tote Schafe im Emsland

Im emsländischen Vrees wurden jetzt bei einem Übergriff auf eine Schafherde 13 Schafe getötet. (*1) Heikel daran: Hans Heymanns Schafhaltung wurde in der Vergangenheit – weil er mit seinen hornlosen Moorschnucken das Naturschutzgebiet „Vreeser Dosenmoor“ beweidet – ordentlich mit öffentlichen Mitteln sowie Stiftungs- und Spendengeldern unterstützt. Dennoch schützte er seine Schafe bisher nur mit dem erforderlichen Grundschutz (einem 90 cm Elektrozaun), der aber letztlich nur gewährleistet, dass er nach einer Wolfsattacke aus öffentlichen Mitteln entschädigt werden kann.