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Offener Brief an Olaf Lies: Wolfsberater beklagen Intransparenz der Genehmigung zum Abschuss eines Wolfs

Mehr als ein Dutzend Wolfsberater aus Niedersachsen haben sich nun anlässlich der Abschussgenehmigung für Wolf „GW717m“ an Umweltminister Olaf Lies gewandt. Sie beklagen die Intransparenz der Genehmigungsgründe und formulierten deshalb gezielt einige offene Fragen an den Minister (der Brief im Wortlaut):

„Bisswunden-Protokollanten auf Bewährung“ – Maulkorb für Niedersachsens Wolfsberater

Niedersachsens „Umweltminister“ Olaf Lies sorgt gegenwärtig erneut für Schlagzeilen. Er verlangte jetzt offenbar im Zusammenhang mit den Wölfen und Wolfsrissen „Kadavergehorsam“ von den rund 140 Wolfsberatern im Land, um es wie der Weser-Kurier-Kommentator Justus Randt auszudrücken.

Neuer Wolfsberater im Kreis Cuxhaven

Nein, diese Schlagzeile handelt nicht von unserem wackeren Nationaltorhüter Manuel Neuer, der neuerdings(!!) “auf Wolfsberater macht”, sondern informiert darüber, dass es mit Silas Neumann nun neben Olaf Kuball, Hermann Kück und Heiko Hellmann einen vierten ehrenamtlichen Wolfsberater im Landkreis Cuxhaven gibt.

Zurückgetretener Wolfsberater über Populismus, Politik und geschürte Panik

Franz-Otto Müller trat nun als Wolfsberater in der Wesermarsch zurück. In einem Interview mit dem Weser-Kurier zieht er Bilanz: Das eigentliche Problem in der Region seien nicht die Wölfe, sondern Hunde, populistische Politiker und panikschürende Interessenvertreter wie das Landvolk und die Schafzuchtverbände.

Ergebnis der Untersuchung aus Goldenstedt liegt vor

Ein Anwohner hatte Ende Januar im Süden Barnstorfs (Niedersachsen) einen leblosen Wolf im Gleisbett gefunden und die Polizei verständigt. Nach Einschätzung eines örtlichen Wolfsberaters sprachen alle Anzeichen dafür, dass es sich bei dem tot aufgefundenen Wolf um das Vatertier der Goldenstedter Welpen handeln könnte (Wolfsmonitor berichtete, hier!).