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Zurückgetretener Wolfsberater über Populismus, Politik und geschürte Panik

Franz-Otto Müller trat nun als Wolfsberater in der Wesermarsch zurück. In einem Interview mit dem Weser-Kurier zieht er Bilanz: Das eigentliche Problem in der Region seien nicht die Wölfe, sondern Hunde, populistische Politiker und panikschürende Interessenvertreter wie das Landvolk und die Schafzuchtverbände.

Niedersachsen: Die Wolfspolitik des Ministers für Wissenschaft und Kultur

Während Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) gerade die erst vor kurzem angekündigte Prämie zur Förderung der Weidewirtschaft auf Grünflächen streicht und darüber hinaus am AUS für die flächenabhängige Grünlandprämie festhält, forderte ihr Kollege, Wissenschaftsminster Björn Thümler (ebenfalls CDU), auf einem Neujahrsempfang der Kreislandvolkverbände Friesland und Wesermarsch in Varel unter „viel Applaus“ weniger Wölfe und mehr Unterstützung für die Landwirtschaft.

Wahlkampf in Niedersachsen: Weniger für Landwirtschaft und weniger Wölfe?

Gibt es in Zukunft weniger Unterstützung für Landwirte in Niedersachsen? Wenn es nach der CDU geht, offensichtlich ja. CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann präsentierte kürzlich Barbara Otte-Kinast als designierte Landwirtschaftsministerin für den Fall, dass die CDU die Wahl gewinnt.

Niedersachsens Streit um Wölfe: Bund soll aufklären…

Laut einer Zeitungsmeldung in der Rubrik „Nordwest“ der heutigen Ausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) will der niedersächsische Landtag am 28. August „die Expertise des Bundesumweltministeriums einholen.“

Landespolitiker Janßen zu CDU-Vorschlag: Schön, aber völlig belanglos!

Die CDU in Niedersachsen täusche Landwirten Handlungskompetenz vor, würde die Probleme der Nutztierhalter aber nicht lösen. Mit diesen Worten reagierte der Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Janßen (Grüne) auf die Forderung der Landes-CDU, Wölfe „umfassend“ zu bejagen zu wollen.