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„Wenn sich ein Wolf zeigt, dann muss er weg“

Ziemlich populistisch ging es jetzt in Holle-Wüsting (bei Oldenburg/ Niedersachsen) zu, als sich FDP-Politiker mit Schäfermeister Sven Scheffler trafen. Es ging dabei auch um das Thema Wolf. Schäfer Scheffler, der zu einem nicht unerheblichen Teil von Zuschüssen lebt (hinter denen letztendlich der Steuerzahler stecken dürfte), beschrieb bei dem Termin, dass die Schafhaltung ansonsten nicht wirtschaftlich zu betreiben sei.

Einfallslos und an den tatsächlich relevanten Problemen vorbei: FDP Niedersachsen

Die Vögel und Insekten sterben weiterhin, vielen Landespolitikern scheint’s zunehmend egal zu sein. Die Wälder sind in einem erbärmlichen Zustand und bereits im Februar messen wir stellenweise 20 Grad. Die wahrnehmbaren politischen Erfolge der letzten Zeit hingegen: Der Kohleausstieg 2038 und regionale Pürzelprämien für Wildschweine. Abgeschossene Wildschweine natürlich.

FDP-Antrag abgelehnt: Der Wolf kommt nicht ins Jagdrecht

Der Bundestag hat heute zwei Anträge zum Wolfsmanagement und -monitoring abgelehnt. Dazu lagen ein Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Herdenschutz und Schutz des Menschen im ländlichen Raum – Wolfspopulation intelligent regulieren“ (Drucksache 19/594) und ein Antrag der FDP-Fraktion mit dem Titel „Gefahr Wolf – Unkontrollierte Population stoppen“ (Drucksache 19/584) vor.

FDP und AFD beim Thema Wolf einig?

Das zumindest meldet heute n-tv.de. Demnach will die AFD im Bundestag einen Antrag einreichen, der die Wolfspopulation „regulieren“ und eine “Obergrenze” festlegen soll. Auch die FDP will die Jagd auf den Wolf erlauben. Nach Auskunft der BILD-Zeitung soll der Antrag bereits heute in der Fraktion beschlossen und schon am 2. Februar im Bundestag diskutiert werden.

Niedersachsens Streit um Wölfe: Bund soll aufklären…

Laut einer Zeitungsmeldung in der Rubrik „Nordwest“ der heutigen Ausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) will der niedersächsische Landtag am 28. August „die Expertise des Bundesumweltministeriums einholen.“