Wölfe aus Wildpark ausgebüxt

Bereits am 18. Januar befreiten sich zwei Wölfe aus einem Gehege des Wildparks Knüll (Hessen). Schon in den Jahren zwischen 2016 und 2018 hatten sich dort eine Braunbärin und zwei Wölfe aus ihrem Gehege befreit, konnten aber den Außenzaun nicht überwinden. Dieses Mal war das anders.

Die Wölfe, die sich nach dem Ausbruch im Park frei bewegten, hätten die übrigen Wildtiere in Panik versetzen können, sodass diese den Außenzaun durchbrechen und auf eine nahegelegene Straße hätten gelangen können, so Verantwortliche.

Und da man offenbar für einen Betäubungsschuss nicht nah genug an die Tiere heran kam, schoss man einen der beiden Wölfe schließlich „aus Gründen der Betriebssicherheit“ tot.

Der zweite Wolf entkam, weil er den Außenzaun untergrub.

Aufgrund der seitdem gemeldeten Wolfssichtungen von Mitbürgern konnten die Mitarbeiter des Wildparks ein klares Bewegungsprofil des geflüchteten Wolfs ableiten.

Jetzt soll er an einem Luderplatz per Betäubungsgewehr „immobilisiert“ oder in einer Falle lebend gefangen werden.

So der Plan.


Quelle:

(*1) wildundhund.de am 29.1.2019: „Hessen: Wolf soll immobilisiert werden“, abgerufen am 30.1.2019, hier der Link!

(*2) nh24.de am 28. Januar 2019: „Wildpark Knüll bleibt vorerst geschlossen“, abgerufen am 30.1.2019, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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