„Managen statt massakrieren“: Vier Bundesländer einigen sich auf gemeinsames Wolfsmanagement

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland wollen künftig im Wolfsmanagement zusammenarbeiten. Ein solches abgestimmtes Vorgehen sei – wie Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Montag in Stuttgart erläuterte – bundesweit einzigartig. „Wir betreten hier Neuland.“

Ziel sei, dem Wolf Lebensraum zu gewähren und zugleich dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung und der Nutztierhalter Rechnung zu tragen. Dazu sollen beispielsweise grenzüberschreitende Teams gebildet und das Know-how ausgetauscht werden – zum Wohle von Mensch, Wolf und Nutztier.

Mit dem für das Jagdwesen verantwortlichen Agrarminister Hauk (CDU) habe er die Pläne allerdings nicht abgestimmt. Der strebe nämlich an, den Wolf ins Jagdgesetz aufzunehmen und dort Ausnahmesituationen zu definieren, um im Ernstfall rasch Wölfe jagen lassen zu können.

Die Grünen bezeichnen die Diskussion um eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdgesetz jedoch als “irreführend und unnötig.“ Landeschefin Sandra Detzer dazu: „Im Umgang mit dem Wolf muss die Richtschnur sein: managen statt massakrieren.“


Quelle: Stimme.de am 05. März 2018: „Vier Bundesländer arbeiten beim Umgang mit dem Wolf zusammen“, abgerufen am 5.3.2018, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com


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