Herdenschutzhunde dort nötig, wo Nutztiere mitten im Wolfsrevier gehalten werden

„Ein Elektrozaun muss im Wolfsgebiet – auch wenn  er nicht benutzt wird – ständig unter Strom stehen. Und erst, wenn der nicht mehr ausreicht, kommen die Nachtpferche und die Hirten zum Einsatz“, so Max A.E. Rossberg von der European Wilderness Society in dem Beitrag „Vom Umgang mit Wölfen“ auf „Radio FRO 105,0.

„Das heißt, die Rückkehr der Wölfe ist die Rückkehr der Hirten. Und erst, wenn wirklich – und das haben wir zum Beispiel in der Abruzz-Alp – die Schafsherde mitten in einem Wolfsrudel (-revier – Anm.d.R.) zuhause ist, dann kommen diese Schutzhunde zum Einsatz.“

„In der Schweiz sind auf 4.000 Almen nur auf 90 Herdenschutzhunde im Einsatz. Es ist also quasi die letzte Eskalationsstufe im gegenseitigen Wettrüsten zwischen Schafbauer und Wolf“, so Rossberg weiter.


Quelle: cba.fro.at: „Vom Umgang mit Wölfen“ von Daniela Lipka und Hartmut Schnedl, veröffentlicht am 15.7.2018, ausgestrahlt am 12.8.2018, abgerufen am 23.7.2018, hier der Link!