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Umstritten: Verzicht auf Hütten für arbeitende Herdenschutzhunde

Es sei schlichtweg nicht möglich, die Tiere mit vertretbarem finanziellen Aufwand vor dem Raubtier Wolf zu schützen. Davon scheint der Erasbacher Schäfer Johann Gloßner offenbar überzeugt zu sein, als er diese Worte zu Dagmar Fuhrmann von der „Mittelbayerischen“ sagt. (*1)

Schweiz: 10.000 Franken für Hinweise, die zur Ergreifung des Val-d’Anniviers- Wolfswilderers führen

Im Walliser Tal Val d’Anniviers hat jemand vor einem Monat illegal eine ausgewachsene Wolfsfähe getötet. Es handelte sich dabei um einen von insgesamt etwa 30 Wölfen in der Schweiz, die dort in drei Wolfsfamilien (Rudeln) leben, dem Calanda-Rudel, dem Tessiner Morobbia-Rudel und seit 2016 auch dem Walliser Augstbordrudel.

Zur Bewilligung eines Wolfsabschusses in Sachsen

Nach MT6 alias Kurti soll in Deutschland zum zweiten mal ein Wolf legal abgeschossen werden. Vergangenes Frühjahr habe ich hier auf Wolfsmonitor mein Verständnis für den Abschuss von MT6 geäussert (hier!). Das ist zwar bei vielen Wolfsfreunden nicht auf Gegenliebe gestossen, aber ich stehe dazu, dass ich auch den Abschuss von “Pumpak“ für notwendig halte.

Wolfsmonitor-Nachrichten am 25.11.2016

In der Nacht zum Donnerstag (24. November) wurde auf der S 131 zwischen Reichwalde und Kringelsdorf (Oberlausitz) ein Wolf überfahren. Zeugen fanden das Tier tot am Straßenrand.

Weiterlesen… (*1)


David Gerke, Präsident der Gruppe Wolf Schweiz und Wolfsmonitor-Kolumnist, wurde nun zum Augustbord-Wolfsrudel interviewt.

Neuheiten auf Wolfsmonitor

Sollten Sie, liebe Leserinnen und Leser, öfter mal auf dieser Webseite vorbeischauen, ist Ihnen bestimmt bereits aufgefallen, dass sich seit einigen Tagen die Beitragsfotos in ihrer Qualität verändert haben. Oben rechts in jedem Beitrag sehen Sie nun häufiger professionelle Fotos von freilebenden Wölfen in Deutschland.

Der Natur- und Wildtierfotograf Heiko Anders, mit dem ich kürzlich ein Interview führte (hier der Link!), war so freundlich, mir einige seiner tollen Fotos dafür zur Verfügung zu stellen.

Wolf MT6: Warum ein Abschuss die richtige Lösung war

In Niedersachsen wurde mit MT6 erstmals, seit die Art in Deutschland rechtlich geschützt ist, ein gesunder Wolf aus der Freiheit „entnommen“. Der Abschuss des Tieres war ohne Zweifel bedauerlich und für Wolfsfreunde nur schwer zu verkraften.

Aber er scheint mir im Kern dennoch richtig gewesen zu sein, auch im Wissen darum, dass ein Abschuss die Ursache für das auffällige Verhalten einzelner Wölfe nicht löst, sondern nur ein Symptom bekämpft. Aber manchmal muss man auch Symptome lindern, solange dabei die Ursachenbekämpfung nicht auf der Strecke bleibt.