Archives

Gleich mehrere neue Wolfsbücher

In diesem Jahr konnten jeder Büchersammlung über Wölfe gleich mehrere lesenswerte Exemplare hinzugefügt werden. Welche? Nun ja, einige, wie beispielsweise das neue Buch „Wolfsfährten“ von Andreas Beerlage, wurden auf dieser Webseite bereits vorgestellt.

Umweltminister in Potsdam: “Weniger Wölfe bringen nicht weniger Probleme.”

Brandenburgs Schäfer Knut Kucznik brachte die Absurdität der zuletzt immer wieder vom Deutschen Jagdverband (und kürzlich sogar im niedersächsischen Koalitionsvertrag) formulierten Forderung, Wölfe dem Jagdrecht zu unterstellen, mit wenigen Worten auf den Punkt: „Weniger Wölfe bringen nicht weniger Probleme.”

Günther Bloch: “Bislang hatte Deutschland keinen einzigen Problemwolf”

Warum Krankheiten, das Alter, das Nahrungsangebot und die Abwanderung dafür sorgen, dass es die vielbeschworene „unkontrollierte“ Wolfsvermehrung gar nicht gibt und weshalb es so aussieht, als hätte das sächsische Umweltministerium sich bei der Erlaubnis eines Wolfsabschusses „augenscheinlich die Regeln mal wieder nach eigenem Gusto zurechtgelegt“, beantworten die nachfolgenden Beiträge.

Das Wolfsbuch des Jahres!

Die Autoren Elli H. Radinger und Günther Bloch widmen sich bereits seit Anfang der 1990 `iger Jahre den Wölfen. Sie begannen damit also zu einer Zeit, als man in Deutschland nur mutmaßen konnte, ob die Rückkehr der großen Beutegreifer in dieses Land irgendwann in ferner Zukunft einmal gelingen wird. Die beiden Gründer der “Gesellschaft zum Schutz der Wölfe” sind langjährig erfahrene Freilandforscher, ebenso bekannte Buchautoren und gesuchte Vortragsreferenten.

Befürchtung wird wahr: Muttertier des Cuxland-Rudels erschossen!

Wölfe zu töten, um Nutztiere zu schützen, führt in der Regel nicht zum erwünschten Ergebnis. Das hielten die Amerikaner Rob Wielgus und Kaylie Peebles bereits vor 2 Jahren in einer Studie fest, die hier bereits besprochen wurde. (hier der Link!)

Das Gegenteil sei richtig, so das Resultat dieser Studie, für jeden getöteten Wolf würden in der Folge deutlich mehr Nutztiere gerissen als zuvor.