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Schnell erledigt…ein Kommentar!

In Sachsen fand gerade ein mediales Schauspiel statt, eines das – normalerweise keiner Silbe wert – aus der Ferne recht absonderlich anmuten dürfte. Denn ausgerechnet Martin Just, in der Wolfszene bekannt als auffallend „glückloser“ Hobbyherdenschützer, gibt Sachsens neuem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) eine in seinen Augen faire Chance: „In einem Jahr werde ich ihn an seinen heutigen Aussagen messen“, so der mehrfach von Wölfen heimgesuchte Schafhalter im Nebenerwerb. (*1)

Sachsenservice!

An dieser Stelle kommentierte ich kürzlich den Entschluss in Sachsen, einen Wolf des Rosenthalers Rudels zu entnehmen (hier!). Eine Anmerkung dazu sei noch ergänzt: Schauen Sie sich dazu bitte vorher einmal die Pressemeldung des sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft im Original etwas genauer an (hier der Link!).

Wolfshybriden in Thüringen: Nun doch kein Abschuss?

Bekanntlich bewegen zurzeit mehrere Themen die Wolfsgemeinde in Deutschland. In Thüringen, wo der Jägerschaftspräsident vorgestern sogar forderte, nicht nur die sechs Wolfsmischlinge, sondern auch gleich die Ohrdrufer Wölfin zu „entnehmen“ (hier!), scheint man an verantwortlicher Stelle nach Alternativen zum Abschuss zu suchen.

Déjà Vu in Sachsen

Vermutlich würde man ihn ohne Wolfsthema außerhalb seines Landkreises kaum wahrnehmen. Die Rede ist vom sächsischen Landrat Michael Harig (CDU), der nun bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres die Entnahme (den Abschuss) von Wölfen des Rosenthaler Wolfsrudels offiziell beantragte.