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Illegale Luchstötung: Richter verhängt 3.000 Euro Geldstrafe

Ein Jäger wurde nun wegen Wilderei und illegalem Waffenbesitz vom Amtsgericht Cham zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt. Der Richter war überzeugt davon, dass der nun Verurteilte eine Lebendfalle in seinem Jagdrevier aufgestellt und später einen darin gefangenen Luchs mit einer Schusswaffe getötet hatte.

Jäger fotografiert ausgebüxten Wolf mit gerissenem Hahn

Auch zwei Monate nachdem sie aus einem Gehege bei Ludwigsthal (Bayerischer Wald) entwichen sind, konnten zwei der sechs Wölfe noch nicht wieder eingefangen werden. Nun scheint es, als habe einer der beiden Wölfe fast zweihundert Kilometer südöstlich vom Freigehege bei Bad Kreuzen (Oberösterreich) einen Hahn gerissen und verspeist. Ein Jäger fotografierte ihn dabei. (*1)

Sturm „Herwart“: Bäume fallen in ein Wolfsgehege

Der Sturm, der heute über Deutschland hinwegfegte, – Meteorologen gaben ihm den Namen „Herwart“-, blieb nicht ganz ohne Folgen. Er riss beispielsweise in der Stadt Wolgast im Nordosten des Landes Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Bäume um. Im örtlichen Tierpark Wolgast stürzten gleich mehrere Exemplare in ein Wolfsgehege, der Zaun war daraufhin mehrere Meter weit quasi geöffnet.

Wolfshybriden in Thüringen: Nun doch kein Abschuss?

Bekanntlich bewegen zurzeit mehrere Themen die Wolfsgemeinde in Deutschland. In Thüringen, wo der Jägerschaftspräsident vorgestern sogar forderte, nicht nur die sechs Wolfsmischlinge, sondern auch gleich die Ohrdrufer Wölfin zu „entnehmen“ (hier!), scheint man an verantwortlicher Stelle nach Alternativen zum Abschuss zu suchen.

Zwei weitere erschossene Wölfe

Heute Vormittag wurde ein weiterer der sechs aus dem Freigelände bei Ludwigsthal im Bayerischen Wald entlaufenen Wölfe getötet. Ein zweiter Wolf, den man vergangenen Samstag im niedersächsischen Landkreis Ammerland bei Vreschen-Bokel in einem Maisfeld tot auffand, wurde – wie sich nun herausstellte – illegal erschossen.