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Jetzt auch Wölfe in Potsdam

Am Nordrand der Stadt Potsdam (Brandenburg) wurden jetzt Wölfe gesehen. Im Königswald seien drei gesichtet worden, im Katharinenholz zwei und in Grube drei, so der Fahrländer Ortsvorsteher und SPD-Stadtverordnete Claus Wartenberg. Dass Wölfe bislang einen Bogen um die Stadt machten, liegt nach Ansicht der städtischen Naturschutzbehörde am Autobahnring.

Trennt Befürworter und Gegner der Wölfe nur noch eine kleine Hürde?

In Potsdam fand gestern eine lang angekündigte Anti-Wolfs-Kundgebung mehrerer Landnutzerverbände (darunter auch der Bauernbund Brandenburg) statt. Bis zum Veranstaltungstermin gingen den Veranstaltern offenbar jedoch weitestgehend die Themen aus. Der Grund: In dieser Woche stellte der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags einerseits fest, dass für die Forderung des Bauernbundes nach „wolfsfreien Zonen“ in Deutschland die rechtliche Grundlage fehlt (Wolfsmonitor berichtete, hier!).

Anti-Wolfsdemo von Polizei in Potsdam aufgelöst

Der Vorsitzende der Agrargenossenschaft Ziesar, Elard von Gottberg, behauptete gestern anlässlich einer kleinen Demonstration vor dem Brandenbuger Landtag in Potsdam gegenüber der MAZ, dass niemand aus der Politik erklären könne, warum der Wolf unter Vollschutz stehe.

Trotz Wolfsverordnung: Werbung mit Wölfen in Brandenburg

In keinem Bundesland leben Wölfe so gefährlich wie in Brandenburg – zumindest, wenn der Entwurf der neuen Wolfsverordnung (Wolfsmonitor berichtete, hier!) tatsächlich bald in Kraft tritt. Denn nach dem mindestens zweimaligen Eindringen in denselben oder in verschiedene grundgeschützte Weidetierbestände gilt ein Wolf dann in Brandenburg bereits als “Problemwolf”.

Wolfsbeauftragter: Kein Wolf in Potsdam!

Nachdem Markus Beck, Leiter der städtischen Bauaufsicht in Potsdam, Mitte Mai im städtischen Ausschuss für Klima, Ordnung, Umwelt und ländliche Entwicklung den Verdacht bestätigte, dass ein Reh bei Nattwerder, einem Ortsteil Grubes, von einem Wolf attackiert wurde (Wolfsmonitor, berichtete, hier!) zweifelt nun der Wolfsbeauftrage Jörg Lippert daran.