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Wendelins Waffenwunsch gegen Wölfe

Die Gesetze verlangen, dass nur besonders zuverlässige Menschen in Deutschland Waffen führen dürfen. Diese Zuverlässigkeit besitzen Personen jedoch u.a. nicht, …“bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie Waffen oder Munition missbräuchlich oder leichtfertig verwenden werden“. So steht es im Gesetz, genauer gesagt im Waffengesetz (§ 5 WaffG). Daneben sind noch weitere Anforderungen zu erfüllen, um eine Waffe führen zu dürfen, wie zum Beispiel die persönliche Eignung (§ 6) und die Sachkunde (§ 7).

Die letzten Schäfer Deutschlands retten

Schäfer ist nicht gleich Schäfer. Das wurde vielen Wolfsbefürwortern in den letzten Jahren deutlich. Da gibt es nämlich diejenigen wie beispielsweise Wendelin Schmücker oder Joachim Rehse – der eine vom Förderverein der Deutschen Schafhaltung, der andere vom Landesschafzuchtverband Niedersachsen -, die kaum eine Gelegenheit auslassen, mit teils obskuren Äußerungen und Aktionen (siehe z. B. hier!) allein den Wolf für das Unheil ihrer ganzen Zunft verantwortlich zu machen.

“Mahnfeuer” und “Wolfswachen” nichts als Effekthascherei!

Acht symbolische Feuer wurden vorgestern in Niedersachsen angezündet, der NDR bezeichnete diese als „Mahnfeuer gegen Wölfe”. In Brockhimbergen im Landkreis Uelzen sollen sogar „Dutzende“ an diesem eventartigen Ereignis teilgenommen haben. Mangels Alternativen, behaupten böse Zungen. Der NDR spricht süffisant von „Bürgerprotest“!

Die Sehnsucht mancher Schäfer nach einfachen Lösungen

Als Wolfsmonitor kürzlich den mit hohem Sendungsbewusstsein ausgestatteten Schäfer Wendelin Schmücker, dem nach eigenem Bekunden offenbar sogar Herdenschutzhunde fremd sind (hier!), als „Vorzeigeschäfer“ bezeichnete, gab es verwunderte Leserreaktionen.


Nicht, weil Wolfsmonitors Resümee in den Augen dieser Leser falsch war, sondern – und jetzt kommt es –