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Die Nichtvereinbarkeit der Landvolk-Botschaften mit der Realität

Während sich Landvolk-Vertreter wie beispielsweise Manfred Ostendorf vom Kreislandvolk Friesland vorlaut und oberflächlich geben und sich so als Verstärker in der Echokammer derjenigen hervortun, die den Wolf und die Weidewirtschaft für nicht vereinbar halten (Samstag sollen laut NDR sogar entsprechende Anti-Wolfs-Aktionen bei Cuxhaven, am Augustgroden-Deich, in Steimbke und in Bodenwerder stattfinden *1), wurde den Mitgliedern des Arbeitskreises Wolf im Landkreis Cuxhaven (hier!) gezeigt, wie das Nebeneinander von Wolf und Weidetieren funktionieren kann.

Wolfsdiskussion gewinnt durch “Mahnfeuer” an Schärfe

Am letzten Wochenende waren sie wieder rührig, die Mahnfeuer-Aktivisten mit ihrer Kampagne, die sich irgendwo zwischen Halbwissen, Halbwahrheit und Hilflosigkeit einordnen lässt. Nein, auch der politische Kompromiss, der sich beispielsweise in der Wolfsverordnung in Brandenburg widerspiegelt, reicht diesen Akteuren offensichtlich nicht. Denn sie wettern munter weiter: Gegen Politik, Wolfsfreunde und natürlich Wölfe. Ein Nebeneffekt wird dabei schlichtweg in Kauf genommen: Auch die „Gegenseite“ rüstet verbal auf und nennt die Bauern beispielsweise „Schmarotzer, immer unverschämter, scheinheilig und faul“.