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Drohen strafrechtliche Konsequenzen für CDU-Politiker Egon Primas?

Egon Primas, Landtagsabgeordneter in Thüringen, drohen laut der Thüringer Allgemeinen strafrechtliche Konsequenzen. Bei einer Veranstaltung in Nordhausen habe Primas öffentlich gesagt: „Wir brauchen keinen Wolf. Wehret den Anfängen, weg, Schluss aus, weg damit – schießen.“

Thüringer Tollhaus

Das Niveau der Wolfsdiskussion verflacht offenbar zunehmend. Aktuelles Beispiel: Thüringen. Da wettert CDU-Politiker Egon Primas scheinbar ungestört: „Wer Wölfe will, kann nach Sibirien fahren“…, Schäfer fordern getreu dem Motto, dass eine starke Behauptung im Zweifel immer noch besser ist als ein schwacher Beweis, mal eben einen pauschalen Ablammausgleich von 30 bis 35 Prozent des Durchschnittswerts und Hans-Dieter Pfannenstiel, ehem. Jagdfunktionär, Jagdautor und in der Wolfswelt bekannt als anerkannter Nichtwolfsexperte (Pfannenstiel ist Fachmann für „marine wirbelloser Tiere“), repräsentiert offenbar sogar noch die „Sicht der Artenschützer” mit den Worten, es spreche wenig gegen ein wolfsfreies Thüringen.