Herdenschutzverweigerer – Wolfsmonitor

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“Schäferstündchen”

Schafhalter Thomas Hasken aus dem emsländischen Elbergen hat vor einigen Wochen den zweiten Übergriff auf seine Herde hinnehmen müssen. Jetzt steht fest, verantwortlich dafür war ein Wolf. Doch wirksamer Herdenschutz ist ihm einfach zu teuer. Das mache die Schafzucht – obwohl die Anschaffungskosten für Zaun oder Hund vom Land übernommen werden – unrentabel, so Hasken.

Landvolk-Legenden

Seit dem 6. Dezember 2017 ist ganz Niedersachsen Wolfsgebiet. Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz können seither von allen Antragsberechtigten in allen Landesgebieten beantragt werden. Heute, mehr als 6 Monate später, erhalten nach Wolfsübergriffen auf Schafe, Ziegen und Gatterwild sogenannte Billigkeitsleistungen jedoch nur noch diejenigen, die in den neu aufgenommenen Gebieten der „Förderkulisse Herdenschutz” auch tatsächlich wolfsabweisende Grundschutzmaßnahmen eingerichtet hatten.