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CDU-Politiker Schmädeke über die vorläufige Verhinderung des Wolfsabschusses: „Ich kann es nicht glauben“…

Frank Schmädeke, erst seit 2017 CDU-Abgeordneter des Landkreises Nienburg im Landtag in Hannover, bezeichnete kürzlich den offenen Brief, in dem mehr als ein Dutzend niedersächsische Wolfsberater mehr Transparenz vom Umweltministerium forderten, als „Affront“ und sprach den Ehrenamtlichen im selben Atemzug sogar noch deren Neutralität ab (WM berichtete, hier!).

Empörung über Freundeskreis freilebender Wölfe

Das Ganze wäre fast schon lustig, wenn es nicht zum Fremdschämen wäre: Der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Frank Schmädeke spricht den Wolfsberatern, die vor wenigen Tagen einen „offenen Brief“ an Umweltminister Olaf Lies wegen dem von ihm genehmigten Wolfsabschuss richteten, die Neutralität ab.

Wolfsabschuss in Nienburg? – Neues vom umtriebigen Minister

Der Aufmerksamkeitsfokus vieler Wolfsfreunde richtet sich zurzeit nach Nienburg, weil dort – den Worten des Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke (CDU) nach – Umweltminister Olaf Lies (SPD) dafür geworben habe, dass der „Rodewalder Wolf“ oder gleich das ganze (nur vermutlich existierende) Wolfsrudel geschossen werden soll, wenn sich der Verdachte bestätige, dass ein mutmaßlicher Riss in einem Stall eines landwirtschaftlichen Betriebes auf den Beutegreifer zurückzuführen ist.