semper aliquid haeret – Wolfsmonitor

Archives

Das Jahr 2016: Die Wolfsmonitor-Retrospektive

In diesen Tagen liest man öfter, das Jahr 2016 sei ein Katastrophenjahr gewesen. Das mag – subjektiv betrachtet – durchaus für einige von uns so stimmen. Ich kenne allerdings genauso viele Menschen, die in diesem Jahr überdurchschnittlich erfolgreich, manche von ihnen sogar sehr erfolgreich waren… In Teilen entsetzlich kam mir jedoch die Medienberichterstattung vor, insbesondere –  und das war mir vor Betreiben meines Blogs in diesem Umfang noch gar nicht bewusst, – die Oberflächlichkeit und Tendenziösität in Bezug auf die Wolfsrückkehr.

Fehler, Fabeln und Fiktionen

„Semper aliquid haeret“ oder „es bleibt immer etwas hängen“ wusste schon der Philosoph Francis Bacon (1561-1626). Sämtliche Formen der üblen Nachrede sind damit gemeint. Auch die Akzeptanz der Wölfe in der Bevölkerung leidet durch die entweder absichtliche oder versehentliche Verbreitung von Fehlinformationen, Fabeln und Fiktionen.


Allein in der letzten Woche waren es mindestens vier Medienbeiträge, die geeignet waren, nicht unmaßgeblich zu einem Imageschaden beizutragen. Und zwar nicht nur zu einem der Wölfe: