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Tragischer Übergriff auf Schafherde in Mecklenburg-Vorpommern

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim ereignete sich im Bereich der Rögnitz in der Nacht zum 31. Oktober ein tragischer Übergriff auf eine Schafherde. Ein hinzugerufener Rissgutachter geht dabei von einem Wolfsübergriff aus, meldet das MV-Regierungsportal. Leser dieser Webseite wissen, dass Wolfsmonitor solche Meldungen nur mit Vorsicht handhabt, da bereits viele nach der Genetikuntersuchung korrigiert werden mussten.

Mecklenburg-Vorpommern: “Endlich einen günstigen Erhaltungszustand definieren”…

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern (LU) informiert im Rahmen einer Pressemitteilung vom 9. November (im Wortlaut):

“Wolf hat Rind angegriffen – Tierhalter werden entschädigt”

“Am 21.Oktober wurde bei Niendorf an der Rögnitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ein schwer verletztes Jungrind gefunden. Genetische Untersuchungen des deutschen Referenzlabors haben jetzt bestätigt, dass ein Wolf für den Übergriff verantwortlich war. Die betroffenen Tierhalter können damit aus der Förderrichtlinie Wolf Kompensationszahlungen für das tote Rind erhalten.

Wolfsprojekt in Mecklenburg-Vorpommern: Wirkung auf das Damwild

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern informiert (im Wortlaut):

“Projekt von Jagd und Naturschutz passt Wildtiermanagement an Wolfsverhalten an”

“Mit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ergeben sich für die Jäger eine Reihe von zusätzlichen Aufgaben und Herausforderungen. Die Jagd wird teilweise schwieriger und der Anteil der Wolfsbeute muss bei einigen Wildarten im Jagdbetrieb und Wildtiermanagement berücksichtigt werden. In einem Gemeinschaftsprojekt von Jagd und Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern werden nun die Wechselwirkungen von Wolf und Damwild untersucht, um die Entwicklung der Damwildbestände und deren effiziente Bejagung langfristig einschätzen zu können.