Aufgelesen – Seite 6 – Wolfsmonitor

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Martin Bäumers 40.000 Wölfe

Immer mal wieder erscheint – wie Kai aus der Kiste – der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Bäumer in den Medien und verbreitet in bester Sparkassenkaufmann-Manier (die Rendite kann offenbar nicht hoch genug sein) die Mär von den 40.000 Wölfen in Deutschland. So nun offenbar erneut im Landkreis Uelzen.

Peinliches Video der CDU Thüringen

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat jetzt ein von vielen Kommentatoren als peinlich bezeichnetes Video auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht. Darin werden die Kosten, die in dem Bundesland für das Wolfsmanagement aufgelaufen sind, in klassischer „entweder/oder-Manier“ mit möglichen Alternativen, wie beispielsweise Bodycams für Polizisten verglichen.

Herr Lies mal wieder…

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat sich jetzt in einem Facebook-Video, das unter dem Titel „Frag des Lies“ erschien, erneut in fragwürdiger Weise präsentiert. Er bringt darin die Frage des „günstigen Erhaltungszustandes“ der Wölfe mit der Frage in Verbindung, …„wie viele Wölfe verträgt unser Land und was bedeutet das dann, wenn es um das Thema Regulierung geht?“

Extremposition als angeblicher „Mittelweg“

Beim letzten Mal, als sich gleich mehrere Wolfsberater öffentlich zur Wort meldeten (hier!), wollten einzelne Landtagsabgeordnete aus Niedersachsen ihnen die Neutralität absprechen. Der CDU-Politiker Frank Schmädeke klagte beispielsweise öffentlich: „Wir lassen und die Sache von solchen Leuten nicht kaputtmachen“. Jetzt glaubte erneut ein „Wolfsberater“ das Wort öffentlich ergreifen zu müssen. Der hat allerdings einen jagdlichen Background. Und wo bleibt Schmädeke?

Einfallslos und an den tatsächlich relevanten Problemen vorbei: FDP Niedersachsen

Die Vögel und Insekten sterben weiterhin, vielen Landespolitikern scheint’s zunehmend egal zu sein. Die Wälder sind in einem erbärmlichen Zustand und bereits im Februar messen wir stellenweise 20 Grad. Die wahrnehmbaren politischen Erfolge der letzten Zeit hingegen: Der Kohleausstieg 2038 und regionale Pürzelprämien für Wildschweine. Abgeschossene Wildschweine natürlich.

Der Leser als Bauernopfer: Mit vereinten Kräften gegen Herdenschutz und Wolf

Heute präsentiere ich Ihnen wieder einmal ein besonders gelungenes Beispiel der journalistischen Parteinahme. Dieses Mal sind es die Lübecker Nachrichten als „Organ“ der Madsack-Mediengruppe in Schleswig Holstein, die kein gutes Haar am Wolf und am Wolfsmanagement lassen. Natürlich schreibt man das nicht direkt so, man lässt so etwas sagen. Aber Vorsicht, wenn Sie nachfolgende Zeilen sowie den verlinkten Artikel lesen, besteht für Sie akute Gefahr, selbst zum „Bauernopfer“ zu werden!