NABU: Oesterhelwegs Äußerungen zum Wolf zeugen von Unwissenheit oder Stimmungsmache!

Als besonders verantwortungslos bezeichnete der NABU in Niedersachsen in einer Pressemeldung die Äußerungen von CDU-„Schattenminster“ Frank Oesterhelweg, mit der er vergangene Woche Ängste innerhalb der Bevölkerung des Cuxlandes vor den Wölfen schürte.

Es seien genau solche unsachlichen Forderungen, die dazu führen könnten, dass Einzelne glaubten, mit der Tötung eines Wolfes – wie nun im Ammerland – auch noch Gutes zu tun, sagte Dr. Holger Buschmann, NABU-Vorsitzender in Niedersachsen, dazu.

Auch die Behauptung Oesterhelwegs, dass Menschen in Wolfsregionen nicht mehr allein in den Wald gehen könnten, zeugten entweder „von grober Unwissenheit oder gezielter Stimmungsmache gegen den Wolf“, so der NABU-Landesvorsitzende weiter.

Statt die Jagd auf Wölfe zu fordern, müssten CDU und FDP endlich die wissenschaftliche Realität anerkennen, dass seltene große Beutegreifer nicht bejagt werden müssen.

Die vollständige NABU-Pressemeldung finden Sie hier!


Quelle: NABU Niedersachsen, PM vom 11. Oktober 2011: „Null Toleranz für Wolfs-Wilderei“, abgerufen am 11.10.2017

Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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