NRW:“…einfach mal die Fresse halten!“

Der Rheinisch-Bergische Kreis in Nordrhein-Westfalen sorgt sich um seine Nutztiere. Oder genauer: Torsten Mühlinghaus und Benedikt Deppe sorgen sich um ihre Tiere. Der Grund: Der Wolf. Der Anlass: Der Remscheider General-Anzeiger gibt ihnen den nötigen Raum dazu. (*1)

Im Bild dort zu sehen: Torsten Mühlinghaus vor seinen Schwarzbunten. Die Tiere: Ohne Hörner, also quasi wehrlos…

Die Bedenken der beiden: Alte Hüte. Alle schon mehrfach gelesen. Zuletzt in Niedersachsen. Wurden sie dort abgekupfert und auswendig gelernt? Muss ja wohl, denn konkrete Erfahrungen mit Wölfen hat scheinbar keiner von beiden.

Anderswo läuft’s zwischen Wölfen und Weidetierhaltern – obgleich vergleichbarer Bedenken –  trotzdem einigermaßen problemlos. Im Süden und Südosten sogar bereits seit Jahrhunderten.

Soweit man sich dem Herdenschutz nicht verweigert!

Als Milchbauer dürften Mühlinghaus`s Bauchschmerzen eigentlich von ganz anderen Entwicklungen herrühren. Sein Problem dennoch: Der Wolf. Wirkt das auf mich glaubwürdig? Oder aktionistisch?

Zitat Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten“.


In diesem Sinne: Schönen Abend!

Jürgen Vogler


(Quelle: (*1) Remscheider General-Anzeiger, www.rga.de, Artkel vom 3.6.2016: „Landwirte fürchten Wolfsansiedlung“, abgerufen am 3.6.2016, hier der Link!)

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