Wölfe attackieren Kühe in Meckelstedt: Reaktionen in den Sozialen Medien

Vieles deutet darauf hin, dass tatsächlich ein oder mehrere Wölfe für den Tod einer Kuh in Meckelstedt (Landkreis Cuxhaven) verantwortlich sind (Wolfsmonitor berichtete, hier!)


 

Zumindest will ein Augenzeuge einen Wolf am toten Tier angetroffen haben, was natürlich erst einmal nur beweist, dass ein Wolf am Kadaver war, nicht jedoch, ob er letztlich auch für den Tod dieser Kuh verantwortlich ist.

Dennoch gibt es auch dafür scheinbar ausreichend glaubhafte Belege, die nun allerdings erst einmal professionell ausgewertet werden müssen.

Diskussion im Netz

Für alle Wolfsmonitor-Leser, die nicht so „Social Media-affin“ sind: Folgender Kurzabriss soll Teile der Diskussionen, bzw. Anmerkungen in den Sozialen Medien zu dem Fall kurz widerspiegeln:

Dort fragen sich einige Nutzer beispielsweise, inwieweit die Ende September nur wenige Kilometer vom jetzigen Tatort entfernte illegal geschossene Wolfsfähe indirekt mit den Vorfällen zu tun haben könnte. Sollte es sich dabei um das Muttertier des Cuxhavener Rudels gehandelt haben, wie einige befürchten, sei es eigentlich kein Wunder, dass die „führungslosen halbstarken Jungwölfe“ jetzt quasi „Amok laufen“.

Vielleicht muss aber auch das Vatertier, da es dann vermutlich alleine ein ganzes Wolfsrudel versorgen muss, nun jede Gelegenheit für einen Beuteriss nutzen und geht bei seinen Beutezügen nun sogar ein deutlich höheres Risiko ein, sich selbst dabei zu verletzen?

Eine zweite Frage beschäftigt sich mit dem Vorkommen von natürlicher Wolfsbeute (Rehe, etc.) in der Region Cuxhaven und dem Umstand, warum es scheinbar einfacher für einen Wolf ist, Rinder zu „erbeuten“ als Wildtiere.

Auch die Frage des wirksamen „natürlichen Herdenschutzes“ für Kühe und Rinder stellt sich. Speziell, wie eine Kuhherde eigentlich zusammengesetzt sein müsste, damit sie sich selbst wirksam gegen Karnivoren (also auch Hunde) wehren kann….

Diese Punkte bilden jedoch nur einige wenige Schlaglichter der aktuellen Diskussion. Nicht zuletzt auch die grundsätzliche Informationspolitik des NLWKN und der geeignete Herdenschutz waren, bzw. sind Thema in den zahlreichen internetbasierten Gesprächsforen.

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