Manchmal kommt man sich vor wie im Kindergarten. Anlass dazu gibt aktuell Anette Wohlfarth, die Geschäftsführerin des Schafzuchtverbandes in Baden-Württemberg, die den Lesern des Schwarzwälder Boten offenbar nicht ganz zu Unrecht als „Lobbyistin“ vorgestellt wird. Obwohl, – die Lobbyisten, die ich persönlich kenne, widersprechen sich nicht so erkennbar wie jetzt offenkundig Wohlfarth, die den Wolf als größtes Problem bezeichnet.
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Ausgerechnet Frauke Petry: Wie reinrassig ist der sächsische Wolf?
Wer die mediale Aufmerksamkeit auf sich lenken will, weiß sich beim Thema Wolf stets in guten Händen. Scheint, als hätte das nun auch Frauke Petry gemerkt. Laut „Tag24“ hat sie es sich nämlich nun zur Aufgabe gemacht, einer „Initiative selbsternannter Wolfs-Experten Gehör zu verschaffen“, die infrage stellen, ob der sächsische Wolf wirklich reinrassig ist.
Wolfsabschussregeln à la Lies?
Wie politischer Aktionismus wirkt der neuerliche Vorschlag von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies zum Wolfsmanagement anlässlich des dreitägigen Treffens der Umweltminister ab heute in Bremen. Denn offensichtlich ist es dieses Mal der französische Umgang mit dem Wolf, der für ihn als Vorbild für eine Abschussregelung herhalten soll.
Studie zeigt: 1769 Wolfsrudel in Deutschland denkbar
Der SPIEGEL nahm sich nun einer Wolfspopulations-Studie an, die aus 2014 stammt und hier auf Wolfsmonitor bereits im August 2015 vorgestellt wurde (siehe unten). Wenn man einschränkend akzeptiert, dass sich Wölfe nicht wie Kaninchen fortpflanzen und Fibonacci-Algorithmen heute eher die Börse als das Fortpflanzungsgeschehen großer Beutegreifer bereichern, findet man einen durchaus lesenswerten Artikel vor:



