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Söder (CSU): “Die Alm ist bislang auch ohne den Wolf ausgekommen”

Dass sich die CSU in Bayern gerne einmal eine politische Extrawurst brät, wissen wir nicht erst seit gestern. Und dass die Funktion eines „Umweltministers“ auch nicht zwingend etwas mit dem Arten- oder Naturschutz zu tun haben muss, kann man heuer ebenfalls in Bayern betrachten.

Almbauerntag 2016: Förderangebote kein “bedingungsloses Grundeinkommen”!

Es handelt sich scheinbar um einen ganz besonderen Menschenschlag, bei den Almbauern aus Bayern. Das bescheinigte ihnen sogar die Süddeutsche Zeitung vor etwas mehr als einem Jahr in dem Artikel „Was Almbauern so besonders macht.“ (*1)

Mit markigen Sprüchen sind einige von ihnen auch heute nicht gerade zimperlich:

„Der gesamte Alpenraum ist als Wolfsgebiet nicht geeignet, daher werden wir gegen eine Wiederansiedlung des Räubers allen erdenklichen Widerstand leisten. Der Alpenraum muss wolfsfrei bleiben, wenn er erst einmal da ist, dann haben wir verspielt“,

Worst Practice? – Was Medien manchmal (daraus) machen….

Schrieb ich in meinem letzten Blogbeitrag noch: „Worauf es in der öffentlichen Wolfsdiskussion ankommt, sind Transparenz, Ehrlichkeit und Relationen“(*1), liegt nun ein schönes Beispiel dafür vor, wie ich es eigentlich NICHT meinte.

Schauen Sie sich doch einfach mal die Pressemitteilung des Bayerischen Bauernverbandes zur Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern an. (*2)