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Die Wolfsmonitor-Retrospektive auf das Wolfsjahr 2018 – Teil 4 – April

Anfang April 2018 veröffentlichte Wolfsmonitor Auszüge aus einem Interview, in dem der Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau und Wolfsforscher Kurt Kotrschal mit dem Missverständnis aufräumte, dass aufgrund der „Wolfsdichte“ einer Region irgendwelche ominös begründeten Wolfsabschüsse notwendig seien.

Österreich: 400 Wolfsrudel oder nur fünf?

Gerhard Heilingbrunner, Obmann des Kuratoriums Wald in Österreich, hat jetzt ein Ampelsystem für Wölfe vorgestellt. Knapp ein Sechstel des Landes käme dementsprechend als Wolfshabitat in Frage, nur dort sollten der jetzt vorgelegten Darstellung nach Wölfe überhaupt geschützt sein.

Österreich: Zweijähriges Wolfsschutzprojekt ohne Wolf

In Österreich forderte ÖVP-Bundesrat Eduard Köck unlängst Wolfsabschüsse (die ÖVP steht laut Wikipedia traditionell der Wirtschaft, den Bauern und der römisch-katholischen Kirche nahe). Ein zweijähriges Pilotprojekt in Kals am Großglockner habe laut Köck gezeigt, dass Herdenschutz mit Schutzhunden nicht funktioniere.

„Wolf & Co. sind „flagpole species“ für ein Umdenken in der Gesellschaft“

Kurt Kotrschal ist Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau und Mitbegründer des Wolf-Science-Center in Ernstbrunn. Am 14. März 2018 erschien in «Die Presse» ein Kommentar von ihm mit dem Titel «Wolf oder Schaf? Beides ist möglich, wenn man nur will!» (hier der Link!), in dessen Folge er nun ein paar zentrale Fakten und Gedanken zum Wolf zusammengestellt hat, die auch auf CHWolf.Org veröffentlicht wurden.

Kurt Kotrschal: Wölfe nicht ständig zu Sündenböcken zu machen

“Von Wölfen zerrissen zu werden ist die Mutter aller Urängste. Eine irreale Angst, wie Deutschland zeigt: Dort leben heute mehrere Hundert Wölfe, passiert ist bisher nichts.” Zu lesen sind diese Zeilen von dem Zoologen und Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau, Kurt Kotrschal, heute in “Die Presse”.

Von Wölfen, die in Becher pinkeln…

„Sie glauben gar nicht, wie schnell ein Wolf lernt, in einen Becher zu pinkeln“…schmunzelt Kurt Kotrschal, Leiter der Konrad Lorenz Forschungsstelle für Verhaltensbiologie und Bestsellerautor, der ein Wolfsforschungszentrum im niederösterreichischen Ernstbrunn betreibt.