Wolfsmonitor – Seite 48 – Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland

Das Wolf-Abwehr-Produkt schlechthin!

Endlich, möchte man fast laut rufen! Für alle, die sich vor Wölfen fürchten, vertreibt die Firma „wambo“ aus Bielefeld („the »no bullshit« agency“) jetzt ein Ultraschall-Abwehrkit. Das wambo-Versprechen lautet: „Verjagen Sie Wölfe mit einem Klick“. Das Produkt, das – wie weitergehende Recherchen ergeben – vom SPY SHOP aus Breslau (Polen) stammt, kann über den Online-Anbieter Amazon selbstverständlich auch direkt in Polen bestellt werden (hier!).

Tragischer Übergriff auf Schafherde in Mecklenburg-Vorpommern

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim ereignete sich im Bereich der Rögnitz in der Nacht zum 31. Oktober ein tragischer Übergriff auf eine Schafherde. Ein hinzugerufener Rissgutachter geht dabei von einem Wolfsübergriff aus, meldet das MV-Regierungsportal. Leser dieser Webseite wissen, dass Wolfsmonitor solche Meldungen nur mit Vorsicht handhabt, da bereits viele nach der Genetikuntersuchung korrigiert werden mussten.

Wissenschaftler: Häufigere Nutzviehrisse bei Wilderei

Eigentlich logisch, was Wissenschaftler aus Göttingen nun mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen haben: Wilderer, die Tiere jagen, die auch von großen Beutegreifern gejagt werden, – ihnen also die Beute streitig machen -, bewirken, dass die Beutegreifer auf Nutztiere als Beute ausweichen. In der Folge steigen die Nutztierrisse.

Niedersachsen: Schwere Vorwürfe gegen das NLWKN und das Wolfsbüro

Der Vorwurf wiegt schwer: Anne Friesenborg schreibt in einem auf „agrarheute.com“ veröffentlichten Beitrag, dass einige Mitarbeiter von Niedersachsens Umweltminister Lies offenkundig nicht die Linie ihres Dienstherren verträten. Sie hielten ihrem Minister darüber hinaus Informationen vor.

Land Niedersachsen unterstützt Hobbytierhalter mit Steuergeldern bei der Errichtung von Schutzzäunen

Wolfsfreunde, so war heute auf Facebook zu lesen, suchten jüngst auf der Webseite des Niedersächsischen Umweltministeriums (MU) sowie auf der Webseite des Wolfsbüros das „Wolfskonzept Niedersachsen“ aus dem Jahr 2017. Angeblich vergeblich. Sie fanden stattdessen eine MU-Pressemeldung, aus der hervorgeht, dass der Steuerzahler nun auch Hobbytierhalter bei der Finanzierung des wolfsabweisenden Herdenschutzes unter die Arme greift. Die Meldung im Wortlaut: