Wolfsmonitor – Seite 47 – Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland

Der Wolf und der Untergang der Demokratie

Dirk Fisser, NOZ-Reporter, gab gestern in einem Zeitungsartikel mal wieder sein profundes Wolfswissen zum Besten. In seinem Kommentar verknüpfte er sein Know-how mit der Erkenntnis, dass der heutige Umgang mit dem Wolf ein Beispiel für eine Politik darstelle, die die Sorgen der Bevölkerung nicht besonders ernst nimmt. Er sehe deshalb die Gefahr, dass so die Demokratie ernsthaft beschädigt wird.

CDU Ostfriesland fordert wolfsfreie Küstenzone

Der neue stellvertretende CDU-Bezirksvorsitzende Ostfrieslands, Björn Fischer, forderte letzten Samstag während des CDU-Bezirksparteitages in Wittmund eine „wolfsfreie Küstenzone“. Als Begründung führte er an:  „…zur Sicherung des Deichschutzes, der Beibehaltung der landwirtschaftlichen Qualität in der Weidehaltung und des touristisch wertvollen Landschaftsbildes…“.

Wolfsjahr 2017/2018: Insgesamt 73 Wolfsrudel in Deutschland

Zum Ende des Wolfsjahres 2017/18 (also am 30. April 2018) gab es insgesamt 73 Wolfsrudel in Deutschland. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 60 Rudeln. Das entspricht zusammengefasst einer Vergrößerung der deutschen Wolfspopulation, die Teil der Zentraleuropäischen Tieflandpopulation ist, von 21,7 Prozent im Betrachtungsjahr. Heuristisch kann demnach von insgesamt 730 Wölfen in Deutschland ausgegangen werden. Und demzufolge von 219 erwachsenen Wölfen, die auf den Referenzwert der FFH-Richtlinie, den günstigen Erhaltungszustand „einzahlen“.

Seitenblick: Schonungslose Analyse des menschlichen Raubbaus an der Erde

Keine Entwarnung. Leider. Deshalb ist der Richtungswechsel alternativlos. Der Living Planet Report (LPR) des World Wide Fund For Nature (WWF) belegt auch in diesem Jahr wieder schonungslos das Ausmaß des menschlichen Raubbaus an der Erde und dessen Folgen.

Veranstaltung in Walsrode: Debatte mit Anti-Wolfs-Attitüde

Machen wir es doch wie Frau Merkel: Wenn Grenzwerte nicht mehr passen, ändern wir einfach das (Bundesimmissionsschutz-) Gesetz. Was nicht passt, wird kurzum passend gemacht. So einen Vorschlag kann man sich als altehrwürdiger Politiker jedoch nur erlauben, wenn man wenige Tage später den Rückzug erklärt. Oder?

Freundeskreis freilebender Wölfe: Stellungnahme zur Bundesratsinitiative

„Die Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen streben ein bundesweites Wolfsmanagement an, um „bessere“ und „rechtssichere“ Regeln im Umgang mit der Tierart Wolf zu schaffen. Dafür wurde ein 10- Punkte- Plan ausgearbeitet und dem Bundesrat übergeben.