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Immer wieder dieselben Lieder…

Während sich einige, wie nun (erneut) die CDU-Politikerin Gitta Connemann, auf der Grundlage von populistischen Halbwahrheiten ( … „es sei ein Ammenmärchen, dass sich der Wolf von Zäunen aufhalten lasse“) in der Wolfsdiskussion wahrnehmbar „versteigen“, behalten die anderen souverän ihren kühlen Kopf. Gemeint ist damit die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, die den derzeitigen Umgang mit dem Raubtier für ausreichend hält.

Der Wolf und der Untergang der Demokratie

Dirk Fisser, NOZ-Reporter, gab gestern in einem Zeitungsartikel mal wieder sein profundes Wolfswissen zum Besten. In seinem Kommentar verknüpfte er sein Know-how mit der Erkenntnis, dass der heutige Umgang mit dem Wolf ein Beispiel für eine Politik darstelle, die die Sorgen der Bevölkerung nicht besonders ernst nimmt. Er sehe deshalb die Gefahr, dass so die Demokratie ernsthaft beschädigt wird.

Das alljährliche Erkenntnisgrab der durch unterlassenen Herdenschutz entstehenden Nutztierrisse

Es ist wahrlich müßig über Risszahlen von Wölfen zu reden, wenn man diese nicht mit den jeweiligen vorhandenen (oder auch nicht vorhandenen) Herdenschutzmaßnahmen ins Verhältnis setzt, wie nun Dirk Fisser es (wie auch bereits in früheren Beiträgen) erneut tut. Irgendwann wird das sicher auch mal diesem NOZ-Redakteur einleuchten, dessen jährliche „Einsichten“ zu den norddeutschen Risszahlen ich nun schon das dritte Mal in Folge präsentiert kriege.

EU-Kommission: Wölfe bleiben weiterhin streng geschützt!

Der Schutzstatzs des Wolfes wird nicht geändert, somit bleiben Wölfe in Europa streng geschützt. Das erklärte EU-Agrarkommissar Phil Hogan auf Anfrage der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Begründung: In weiten Teilen der Europäischen Union sei der Wolf nach wie vor eine gefährdete Art. Eine Bejagung der Tiere bleibt damit verboten.

Wölfe als unverhältnismäßiges Wahlkampfthema

Wie Tageszeitungen sichtlich auf den Wahlkampf einwirken können, zeigten heute die schweren Geschütze der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Vorgestern noch stellte CDU-Kandidat Bernd Althusmann die Landfrauen-Vorsitzende Barbara Otte-Kinast als seine neue Landwirtschaftsministerin für den Fall vor, dass die CDU die Landtagswahl im Oktober in Niedersachsen gewinnt (WM berichtete, hier!)