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Freundeskreis freilebender Wölfe: Stellungnahme zur Bundesratsinitiative

“Die Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen streben ein bundesweites Wolfsmanagement an, um „bessere“ und „rechtssichere“ Regeln im Umgang mit der Tierart Wolf zu schaffen. Dafür wurde ein 10- Punkte- Plan ausgearbeitet und dem Bundesrat übergeben.

Bayerischer Jagdverband diskutiert mit Experten über Pinselohr und Isegrim

 “…widewide wie sie mir gefällt”, heißt es in einem Lied, das nicht wenigen Leserinnen und Lesern bekannt sein dürfte. Warum ich so einsteige? Einerseits schreibt der Jagderleben- Berichterstatter, dass unter den Referenten des Symposiums im bayerischen Freyung keine Einigkeit darüber bestand, welche Konsequenzen aus dem dort Gesagten zu ziehen sind.

Bayerischer Wald: Vernetzung zweier Wolfspopulationen?

Nach der derzeit gültigen Definition ist der “günstige Erhaltungszustand” einer isolierten Wolfspopulation wie beispielsweise der “Zentraleuropäischen Tieflandpopulation” (ZEP) erst mit etwa 1000 adulten Tieren erreicht.

Wolfspaar im Grenzgebiet Bayerischer Wald/Böhmerwald nachgewiesen

Das Bayerische Landesamt für Umwelt teilte in einer Pressemeldung (Nr. 09/2017) am 09. März mit (im Wortlaut):

Landesamt für Umwelt: Weiblicher Wolf im Nationalpark Bayerischer Wald nachgewiesen

Bewegt sich der Deutsche Jagdverband weiter ins Abseits?

Der Deutsche Jagdverband (DJV) legt nach. Oder sollte man besser sagen, seine Funktionäre bekräftigen die Inhalte des Positionspapiers, das sie im Juni 2015 verabschiedeten?

Eine kurze Chronologie:

  • Im Frühjahr 2014 stellt der DJV ein „Eckpunktepapier zum künftigen Management des Wolfes“ vor.
  • Auf dem diesjährigen Bundesjägertag im Juni verabschiedeten Delegierte des Deutschen Jagdverbandes in Dresden ein „Positionspapier zur Rückkehr des Wolfes nach Deutschland“.
  • Am 29. Juli teilt der DJV im Rahmen einer Pressemitteilung mit, dass er eine „Neubewertung der Wolfspopulation“ fordert. Der Verband bezieht sich dabei insbesondere auf zwei Quellenpapiere und stellt fest, dass die „Mitteleuropäische Flachlandpopulation „eindeutig keine isolierte Population darstellt“ und somit nach einer Neubewertung in den Anhang V der FFH-Richtlinie überführt werden müsse.