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Nun amtlich: Goldenstedter Wölfin nicht mehr allein!

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) informiert bezüglich der Region Diepholz-Oldenburg-Vechta (in der bisher die Goldenstedter Wölfin – auch als Barnstorfer Fähe bekannt – offiziell allein unterwegs war) mit heutigem Datum über den Nachweis eines zweiten Wolfes (im Wortlaut):

“Aktuell zwei Wölfe in der Region Diepholz-Oldenburg-Vechta

Wolfsbüro: Rüde aus Mecklenburg-Vorpommern genetisch nachgewiesen

Wolfcenter Dörverden jetzt auch anerkannte Wolfsauffangstation

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) meldet mit Datum 19. Dezember (im Wortlaut):

“Wolfcenter Dörverden als zweite Wolfsauffangstation anerkannt”

Staatssekretärin Kottwitz übergibt Bescheid // Presseinformation vom 19. Dezember 2016

Kognitive Kapitulation

Der in Fachkreisen hoch angesehene Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky nannte die Vorgänge um den im Mai eingeschläferten Wolf aus dem Landkreis Uelzen eine „Pervertierung des Artenschutzes“ und empfahl dem niedersächsischen Umweltministerium, einem eigenen Verhaltenskodex unbedingte Priorität vor einem Verhaltenskodex für Wolfsberater einzuräumen.

Als wären diese Worte ungehört verhallt, legt die zuständige Fachbehörde, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), in der Antwort auf die mündliche Anfrage “Hat die Landesregierung einem wochenlangen Leiden des nun eingeschläferten Wolfs tatenlos zugesehen?“ noch einmal nach, um dem antwortenden Umweltminister einmal mehr eine Choreographie für den Tanz in die Fettnäpfe zu schreiben.