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Neue Stiftung will sich für die Koexistenz von Wölfen und Weidetieren engagieren

„Können große Raubtiere mit Menschen koexistieren? Wir denken, ja. Wir wissen ja! Die Jean-Marc Landry Stiftung hat sich entschieden, von Lösungen zu sprechen, anstatt von Problemen; sie hat keine Angst, sich sowohl für Pastoralismus sowie die Anwesenheit von Wölfen auszusprechen, und in den Augen derer kompatibel zu sein, die sich den Herausforderungen unserer Zeit stellen.“… (*1)

Der weit über die Schweiz hinaus bekannte Biologe, Ethologe, Wolfsexperte und Herdenschutzspezialist Jean-Marc Landry sucht seit der Rückkehr des Wolfes in die Schweizer Alpen nach Lösungen für wirksame Herdenschutzmaßnahmen.

Herden-Schutzhunde – Problemlöser oder -verursacher? – These 7

These 7: Der Einsatz von Herdenschutzhunden muss überdacht werden, damit die Schäden, die diese Hunde verursachen, nicht größer werden als die Schäden durch Wölfe

Mit dem Begriff Herdenschutzhunde (kurz HSH) werden die weltweit etwa 40 Hunderassen bezeichnet, die bereits seit Jahrhunderten gezüchtet werden, um Nutztierherden unter dem Einsatz ihres Lebens zu beschützen. Herdenschutzhunde werden oft mit Hütehunden verwechselt. Deren Aufgabe ist es allerdings, Nutztierherden zusammenzuhalten und zu treiben. Hirtenhunde sind wiederum beide. Zu den in Deutschland bekanntesten Herdenschutzrassen dürften der Kuvasz, der Maremmano Abruzzese, der Kangal und der Pyrenäenberghund gehören.