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Schafschutzpolizei

Scheinbar muss man heute ganz schön „auffahren“, wenn man als Journalist seine Leser davon überzeugen möchte, dass der Wolf ins Jagdrecht gehört. Frank Schauka lässt gleich vier angebliche Experten (darunter drei Jagdfunktionäre) in der Thüringer Allgemeinen zu Wort kommen, die dies offenbar lieber heute als morgen umgesetzt sehen würden.

Seitenblick: Tag des Luchses

Heute, am 11. Juni 2018, ist der 1. internationale Tag des Luchses. Der NABU in Thüringen möchte deshalb auf die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für den Luchs aufmerksam machen und fordert mehr Unterstützung von Politik für die Wiedervernetzung der Lebensräume unserer Wildtiere.

Tamás: Jäger, die zum Rechtsbruch aufrufen, sollten Gewehr und Jagdschein abgeben müssen

Silvester Tamás ist Ansprechpartner für Fragen zu Wolf, Wildkatze und Luchs in Thüringen (NABU Thüringen). In einem Interview äußerte er nun, dass sich Jäger, die den Wolfsabschuss fordern, … „klar gegen geltendes Recht aussprechen. Dabei sollten sie sich klar und deutlich zum Artenschutz bekennen.“

„Wolfstötung wäre ein Armutszeugnis für den Artenschutz“

Nachdem Olaf Möller (Staatssekretär mit „grünem Parteibuch“ in Thüringen) in dieser Woche überraschend bekanntgab, den Abschuss der „Ohrdrufer Wölfin“ ernsthaft zu erwägen (Wolfsmonitor berichtete, hier!), folgte nun ein schnelles Dementi.

Thüringen: 4 bis 5 streunende Hunde und eine Wölfin verantwortlich für Risse

Trotz der zahlreichen gerissenen Schafe und Ziegen im Raum Ohrdruf fehlt bislang der Nachweis für die Anwesenheit eines Wolfsrudels in der Region. Eine einzelne Wölfin, die ihr Revier auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf im Thüringer Wald hat, scheint für einen Teil der Risse verantwortlich zu sein.