Gero Hocker – Seite 2 – Wolfsmonitor

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CDU-Petition in Kirchlinteln: 500 Unterschriften gegen den Wolf

„Vor dem Hintergrund von Straßenunfällen und illegalen Abschüssen sei immer noch der Mensch „der größte Feind“ des Isegrims“, wird BfN-Präsidentin Beate Jessel in einem aktuellen Artikel von Jörn Dirk Zweibrock in den Verdener Nachrichten zitiert.

Ein Zufall, dass der Verfasser des Artikels vor diesem Zitat die Ansichten von Nebenerwerbsschäfer Dirk Storch, Petitionsinitiator Wilhelm Hogrefe und dem FDP-Landtagsabgeordneten Gero Hocker zum Wolf beschreibt?

Wohl kaum.

Ein gewaltiger politischer Irrtum?

Manchmal gibt`s nichts über unsere Wölfe zu berichten. Und sich ständig über dieselben Leute aufzuregen, wird irgendwann einmal fad. Obwohl – was sich da bisweilen in Niedersachsen politisch in Punkto Wolf so abspielt, finde ich schon sehr absonderlich. Ob das nur mir so vorkommt?

Mit welchem Enthusiasmus sich manche Volksvertreter in diesem Bundesland dem Thema Wolf widmen, ist für mich insofern erstaunlich, als dass sie sich in der Zeit, in der sie sich auf diesem „Nebenkriegsschauplatz“ tummeln, den wirklich wichtigen politischen Fragestellungen unserer Zeit entziehen.

„Klatsche“ für FDP-Politiker Hocker!

Das dürfte er am Ende wohl als persönliche „Klatsche“ empfunden haben. Gemeint ist der niedersächsische FDP-Politiker Dr. Gero Hocker, dessen Fraktion im Landtag den Antrag stellte, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Neben der SPD und den Grünen lehnte gestern jedoch am Ende sogar die CDU-Fraktion diesen Antrag ab.

Hockers Argumentation – sollte sie tatsächlich so vorgebracht worden sein, wie die „Weserbergland-Nachrichten“ sie beschreibt – ist an Unlogik zudem kaum zu überbieten.

Wird den Jägern in Niedersachsen das Wolfsmonitoring entzogen?

Plant die Landesregierung in Niedersachsen, der dortigen Jägerschaft das Wolfsmonitoring zu entziehen? Ein Interview in der Printversion der Februarausgabe des Magazins „Jäger“ mit dem umweltpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag, Dr. Gero Hocker, lässt darauf schließen.

Auf die Frage des Jägermagazins, wie das Wolfsmanagement verbessert werden kann, antwortete Hocker:

„Ein Wolfsmanagement kann in Niedersachsen nur gelingen, wenn Beteiligte und betroffene Gruppen ernsthaft einbezogen werden. Gerade in Niedersachsen  hat die Landesregierung bei Fragen des Wolfs und bei der Hilfe für Geschädigte viel zu lange gezögert und sich führungsschwach gezeigt. Überboten wird dies nur noch von Plänen der Landesregierung, den Jägern das Wolfsmonitoring zu Gunsten von Naturschutzverbänden zu entziehen“…

um später zu ergänzen: