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Aktuelle Wolfsdiskussion verschlafen? „Wölfe ins Jagdrecht“ ist (vor)gestern!!!

Der Vorsitzende des Verbandes der Lüneburger Heidschnuckenzüchter, Carl-Wilhelm Kuhlmann, mag über Heidschnucken Bescheid wissen, über Wölfe und das Jagdrecht jedoch offensichtlich nicht. Denn sonst würde er nicht solch abstruse Vorschläge äußern, wie kürzlich gegenüber der “Cellesche Zeitung”, Wölfe gehörten ins Jagdrecht. (*1)

Zeitung in Celle: Wolfsexperte nicht erwähnenswert?

Der anwesende Redakteur der Cellesche Zeitung hatte vermutlich gerade keinen besonders guten Tag. Kann ja mal vorkommen. Denn wie ist es anders zu erklären, dass man in einem Artikel über einen Diskussionsabend in Wienhausen den einzigen Fachmann in der Runde nicht zu Wort kommen lässt?

Weil das, was Ulrich Wotschikowsky dort sagte, vielleicht so gar nicht in das Weltbild des Redakteurs Tore Harmening passte?

Besenderter Wolf aus dem Munsteraner Rudel sorgt weiter für Unruhe

Am vergangenen Montag veröffentlichte das niedersächsische Umweltministerium in einer Pressemeldung, dass es im Bereich des Truppenübungsplatzes Bergen und Umgebung am vergangenen Wochenende das Wolfsmonitoring verstärkt habe. Anlass waren demnach aus der Bevölkerung geschilderte Nahbegegnungen eines Wolfes mit Menschen (*1).


Nun berichtet die “Hannoversche Allgemeine”, warum dies geschah (*2). Offenbar habe sich der Wolf, der bereits im Januar in Wardböhmen für Schlagzeilen sorgte, nun erneut mehrfach Menschen bis hin zu geschätzten 1,80 Meter genähert. Davon habe er sich auch durch geworfene Erdklumpen nicht abhalten lassen.

Das Umweltministerium zeigt sich besorgt. „Das ist nicht normal“,