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Sachsens neue Wolfsverordnung: „Mit sturer Verbissenheit“

Typisch sei es für die Arbeit des sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, der sich laut Leipziger Internet-Zeitung im vergangenen Herbst auf die “völlig überflüssige Wolfsverordnung” konzentriert habe und damit den eigentlichen Herausforderungen seines Amtes mit sturer Verbissenheit ausgewichen sei.

Das “Wolfsabschuss-Manifest” der sächsischen CDU

Der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) hat in dieser Woche den Entwurf einer Wolfsmanagement-Verordnung für Sachsen vorgestellt. Auf Befürworter der Wölfe dürften einzelne Passagen dieses Referentenentwurfs sehr befremdlich wirken. Ein Beispiel: Laut §6 des Entwurfs können, wenn ein Schaden nicht einem einzelnen Tier zugeordnet werden kann, gleich ganze Wolfsrudel solange durch Abschüsse dezimiert werden, bis weitere Schäden ausbleiben.