Dieses mit seinen „Schutz“- und Lizenzjagden in den Augen so mancher Lobbygruppe angeblich im Wolfsmanagement so vorbildliche Schweden zeigt nach einer Darstellung eines einschlägigen Jagdforums gerade, dass diese Einschätzung völlig falsch sein dürfte.
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Wolfsdiskussion gewinnt durch „Mahnfeuer“ an Schärfe
Am letzten Wochenende waren sie wieder rührig, die Mahnfeuer-Aktivisten mit ihrer Kampagne, die sich irgendwo zwischen Halbwissen, Halbwahrheit und Hilflosigkeit einordnen lässt. Nein, auch der politische Kompromiss, der sich beispielsweise in der Wolfsverordnung in Brandenburg widerspiegelt, reicht diesen Akteuren offensichtlich nicht. Denn sie wettern munter weiter: Gegen Politik, Wolfsfreunde und natürlich Wölfe. Ein Nebeneffekt wird dabei schlichtweg in Kauf genommen: Auch die „Gegenseite“ rüstet verbal auf und nennt die Bauern beispielsweise „Schmarotzer, immer unverschämter, scheinheilig und faul“.
„Kein verbessertes Zusammenleben von Wolf und Mensch, wenn geschossen wird“…
Zu diesem Schluss kommt Julia Koch diese Woche im Magazin „Der Spiegel“. Koch schreibt vom Wolf als „Geburt eines modernen Fabelwesens“, das aktuell besonders durch die niedersächsische CDU-Abgeordnete Silvia Breher, dem AFD-Abgeordneten Karsten Hilse und von „FDP-Mann“ Karlheinz Busen „im grauen Jägerjanker“ zur Gefahr heraufbeschworen werde, die bejagd werden müsse.
»Weiße Haie auf Pfoten«?
„Schrecklich banal“ und „grenzend an Panikmache“, nennt Dietmar Kemper die Äußerungen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies und die Ausführungen im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU. Recht hat er. In der öffentlichen Diskussion wird die Tierart tatsächlich nicht selten zur Bedrohung hochstilisiert und die jahrhundertealte Legende von der Bestie fortgeschrieben.



