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Unverständnis!

Ganz ehrlich? Manchmal verstehe ich unsere Volksvertreter scheinbar nicht so richtig. Konkret stellt sich mir deshalb folgende Frage: Wenn ein Landespolitiker auf der Grundlage unbewiesener Anhaltspunkte (nämlich aktuell den vermeintlichen Wolfsriss des ersten ausgewachsenen Rinds in Deutschland im Landkreis Cuxhaven) politisch weitreichende Forderungen stellt, die seinen konkreten Einfluss- und Entscheidungshorizont weit übertreffen (weil sie geltendes EU-Recht nicht nur berühren, sondern sogar maßgeblich in Frage stellen), dann erinnert mich das methodisch an den politischen Populismus, vor dem mich Politiker derselben Partei andernorts ausdrücklich warnen.

Cuxland: Weiteres Rind Wolfsopfer?

Warum erneut bei Herrn Müller? Diese Frage stellte ich in meinem letzten Wolfsmonitor- Beitrag. Bereits wenige Tage später gibt es nun einen vermeintlich weiteren Wolfsübergriff auf ein tragendes Rind in der Cuxland- Region. Dieses Mal zwar nicht bei Herrn Müller, aber ebenfalls in der Nähe von Lamstedt, in Armstorf.

Laut Nord 24 gehörte das betroffene Rind zu einer Herde von elf Jungrindern, die von dem Wolf oder den Wölfen auseinandergetrieben wurden. Das tragende Rind flüchtete demnach über einen Kilometer in einen Graben, wo es dem Bericht nach getötet wurde. (*1)

LJN: Wolfsnachwuchs im Raum Eschede und im Landkreis Cuxhaven sowie eine Klarstellung

Wolfsnachwuchs konnte bei den Rudeln in Eschede und in Cuxhaven mittels Fotos und Videoaufnahmen nachgewiesen werden. Außerdem sieht sich die Landesjägerschaft Niedersachsen aufgrund der aktuellen Diskussion um die Vorgänge auf dem Truppenübungsplatz Munster zu einer Klarstellung veranlasst.

Die aktuelle Pressemeldung der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. vom 20.7.2016 im Wortlaut (*1):