…“Wildtiermanagement ist vergleichsweise einfach“, hat ein Mann namens Aldo Leopold vor etwa achtzig Jahren gesagt. „Die Menschen zu managen ist das Schwere.“ Der amerikanische Forstwissenschaftler Leopold gilt als der Begründer des Wildtiermanagements, also des Versuchs, die Bedürfnisse wildlebender Tiere mit denen der Menschen in Einklang zu bringen.
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MU-Info: Umweltminister Stefan Wenzel besuchte heute Schäfer in Südergellersen
Heute, am 8. Dezember, veröffentlichte das Niedersächsische Umweltministerium (MU) folgende Presseinformation (im Wortlaut):
„Umweltminister Stefan Wenzel bei Schafhaltern: Herdenschutz weiter verbessern – Aktuell keine gestiegenen Risszahlen trotz wachsender Wolfspopulation“
Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel hat heute (Donnerstag) bei einem Besuch in Südergellersen (Landkreis Lüneburg) mit einem Schafhalter die aktuelle Situation der Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe erörtert. „Wir nehmen die Sorgen der Nutztierhalter ernst“, sagte der Minister.
Niedersächsisches Wolfsbüro untersucht Nutztierrisse bei Schäfer Jahnke in Südergellersen
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) meldet mit Datum 6. Dezember (im Wortlaut):
„Wolfsbüro untersucht Nutztierrisse im Landkreis Lüneburg“
Weitere Maßnahmen für verbesserten Herdenschutz/ Presseinformation vom 6. Dezember 2016
Die in der vergangenen Woche bei Südergellersen (Landkreis Lüneburg) gemeldeten Schafsrisse werden derzeit vom Wolfsbüro untersucht und Gespräche mit dem Nutztierhalter zum verbesserten Herdenschutz geführt. Ein eindeutiger Nachweis des Verursachers ist erst nach Auswertung der DNA-Proben möglich.
Landvolkvertreter fordern „geordneten Abschussplan“ für Wölfe
Es müsse mehr Verständnis für die moderne Landwirtschaft geben, zitiert die NWZ-Online den Präsidenten des Niedersächsischen Landkreistages Klaus Wiswe, der gleichzeitig kritisierte, dass viele Bauern nicht die Wertschätzung erführen, die sie seiner Ansicht nach verdienten.
Vielen Landwirten sei Tierschutz ein ernstes Anliegen. Diesen gebe es aber nicht zum Nulltarif.
Beim Wolf ist jedoch offenbar bei einigen Landvolkvertretern die Grenze des angeblich „ernsten Anliegens Tierschutz“ bereits erreicht.
EU-Kommission hat entschieden: EU-Richtlinien für Naturschutz bleiben!
„Bei einer Aufweichung der Richtlinien hätten bislang streng geschützte Tierarten wie der Wolf oder auch viele Zugvögel zum Abschuss frei gegeben werden können“, heißt es in einer aktuellen NABU-Pressemitteilung von heute, 7. Dezember (nachfolgend im Wortlaut):
„EU-Naturschutzrichtlinien bleiben erhalten!“
Kommissar Vella hat Rückwärtsgang in der Umweltpolitik abgewehrt





