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Erneut zwei tote Wölfe in Niedersachsen

Gestern Vormittag, am 3. Mai, wurde der dreizehnte in Niedersachsen tot aufgefundene Wolf in diesem Jahr gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um einen Rüden, der bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Harburg an der Autobahn A7 getötet wurde.

Biosphere Expeditions: 49 Teilnehmer weisen auf Expeditionen 6 Wölfe nach

Erste Ergebnisse der neuen Wolf-Bürgerwissenschaftler-Expedition von Biosphere Expeditions in Niedersachsen liegen jetzt vor. Wie das Wolfsbüro im NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mitteilte, wurden Funde, die während der Geländebegehungen der Bürgerwissenschaftler gesammelt wurden, im Labor analysiert.

Niedersachsen: Neunter tot aufgefundener Wolf in 2017

Zum neunten Mal in diesem Jahr wurde ein Wolf in Niedersachsen tot aufgefunden: Der Rüde wurde in der Nähe von Walsrode (Heidekreis) auf dem Zubringer der A27 zur A7 in Richtung Hamburg bei einem Verkehrsunfall mit einem LKW tödlich verletzt.

Niedersächsisches Wolfsbüro untersucht Nutztierrisse bei Schäfer Jahnke in Südergellersen

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) meldet mit Datum 6. Dezember (im Wortlaut):

“Wolfsbüro untersucht Nutztierrisse im Landkreis Lüneburg”

Weitere Maßnahmen für verbesserten Herdenschutz/ Presseinformation vom 6. Dezember 2016

Die in der vergangenen Woche bei Südergellersen (Landkreis Lüneburg) gemeldeten Schafsrisse werden derzeit vom Wolfsbüro untersucht und Gespräche mit dem Nutztierhalter zum verbesserten Herdenschutz geführt. Ein eindeutiger Nachweis des Verursachers ist erst nach Auswertung der DNA-Proben möglich.

3 Antworten von Dr. Frank Krüger

Dr. Frank Krüger ist Mitarbeiter im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) und dort unter anderem mit Fragestellungen des Wolfsmanagements befasst. Nachdem der NDR Ende Oktober irrtümlicherweise die Besenderung der Goldenstedter Wölfin ankündigte, war er es, der mit einer umfangreichen E-Mail-Aktion das entstandene Gerücht aus der Welt schaffte. Wolfsmonitor hatte nun Gelegenheit zu einem Interview mit ihm.

Niedersachsen: Land fördert Wolfsschutz für Rinder an der Unterelbe

Nachdem das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereits am 4. Oktober 2016 den Landkreis Stade zur “Förderkulisse Herdenschutz” hinzugefügt hatte und deshalb künftig auch dort präventive Maßnahmen zum „wolfsabweisenden Herdenschutz“ gefördert werden, gab die Pressestelle des NLWKN nun bekannt, dass das Land Niedersachsen in Teilen der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg/ Wümme künftig auch für Rinderhalter im Haupt- und Nebenerwerb die Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen gemäß der „Richtlinie Wolf” des Landes fördert.

Darüber hinaus bereite man für Rinderhalter in den betreffenden und weiter unten genannten Gemeinden eine Informationsveranstaltung vor.