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Heute gefunden: Der elfte tote Wolf Niedersachsens 2018 wurde vermutlich illegal erschossen

Heute wurde ein weiterer toter Wolf in Niedersachsen gemeldet. Der an der B493 zwischen Gartow und Kapern gefundene Wolf wies Schussverletzungen auf. Das deute darauf hin, dass es sich hierbei um den insgesamt fünften illegal getöteten Wolf seit der Rückkehr der Beutegreifer nach Niedersachsen handelt, so das dortige Wolfsbüro.

Offenbar über 120 Anzeigen gegen Wolfstötung in Sachsen

Ein „abgekommen“ wirkender Wolf, der Ende Dezember 2017 in Krauschwitz und Weißkeißel (Kreis Görlitz) zwei Hunde getötet haben soll, wurde Mitte Januar mit Genehmigung des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums zum Abschuss freigegeben und am 2. Februar vom Landratsamt Görlitz als geschossen vermeldet (WM berichtete). Nun heißt es, die Tötung sei „fachgerecht“ durch einen Schuss vorgenommen worden.

Wolf von Lipsa starb nicht an seinen Schussverletzungen

Die etwa zweijährige Wolfsfähe, die gleich zwei Schussverletzungen aufwies und am vergangenen Wochenende bei Reinigungsarbeiten im Bereich des Ruhlander Schwarzwassers im brandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz bei Lipsa entdeckt wurde (WM berichtete, hier!), starb nicht an seinen Schussverletzungen, sondern an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Erneut toter Wolf aus dem Cuxhavener Rudel

Ein Wolfsrüde, der im Dezember im Heidekreis, Nähe Walsrode, auf dem Zubringer der A27 zur A7 in Richtung Hamburg bei einem Verkehrsunfall getötet wurde, gehörte zum Rudel in Cuxhaven. Das ist das Untersuchungsergebnis vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin und dem Senckenberg-Institut in Gelnhausen. 

Theeßener Wolf wurde überfahren

Der Wolf, der am Silvestertag von einer Spaziergängerin im Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) zwischen den Orten Theeßen und Räckendorf tot aufgefunden wurde (Wolfsmonitor berichtete, hier!), wurde nicht – wie anfangs vermutet – absichtlich erschlagen, sondern überfahren.