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Landwirtschaft in Deutschland: „Sehenden Auges gegen die Wand“…

20. Juni 2018: Der Europäische Gerichtshof verklagt Deutschland wegen zu viel Nitrat im Trinkwasser. Ganz vorne bei den Messstellen, an denen der Nitratgehalt den EU-Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Wasser (mg/l) überschritt und damit dem EU-Grenzwert überstieg liegen die klassischen Agrarländer Nordrhein-Westfalen (zu 40 Prozent), Schleswig-Holstein (zu 50 Prozent) und Niedersachsen (zu 60 Prozent).

Seitenblick: Bauernpräsident Rukwied ist “Dinosaurier des Jahres 2017”

Obwohl Rukwieds Vorgänger Gerhard Sonnleitner bereits vor 16 Jahren den “Dinosaurier” bekam, habe sich zwischenzeitlich nichts geändert, meint der Naturschutzbund Deutschland (NABU) – im Gegenteil.

EU-Kommission hat entschieden: EU-Richtlinien für Naturschutz bleiben!

“Bei einer Aufweichung der Richtlinien hätten bislang streng geschützte Tierarten wie der Wolf oder auch viele Zugvögel zum Abschuss frei gegeben werden können”, heißt es in einer aktuellen NABU-Pressemitteilung von heute, 7. Dezember (nachfolgend im Wortlaut):

“EU-Naturschutzrichtlinien bleiben erhalten!”

Kommissar Vella hat Rückwärtsgang in der Umweltpolitik abgewehrt

Nach zähen Verhandlungen um die EU-Naturschutzrichtlinien hat die EU-Kommission eine Entscheidung gefällt – für die Natur. Die beiden wichtigsten Naturschutzrichtlinien, die EU-Vogelschutz- und die Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie, bleiben erhalten.

Wolfzentrum des Bundes: Kernbotschaften und Reaktionen

Gestern wurde in Berlin das neue Wolfs- Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes vorgestellt. Die Koordinierungsstelle wird von vier Einrichtungen getragen, dem „Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG)“, dem „LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland“, dem „Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW)“ und dem “Senckenberg Forschungsinstitut am Standort Gelnhausen“.
Das Wolfs-Beratungszentrum, für das in den ersten drei Jahren 425.000 Euro zur Verfügung gestellt werden, verfolgt vor allem wissenschaftliche Ambitionen, vernetzt die vier Institute und berät Behörden.

Die Koordinierungsstelle selbst wird im Senckenberg-Museum in Görlitz angesiedelt.