Brüssel – Wolfsmonitor

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Brüssel: Änderung des Schutzstatus der Wölfe derzeit nicht geplant

Obwohl sich noch Ende August die Abgeordneten des EU-Landwirtschaftsausschusses mehrheitlich für ein „flexibleres Wolfsmanagement“ und eine entsprechende Überarbeitung der FFH-Richtlinie ausgesprochen haben, stellte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella in Brüssel nun klar, dass eine Änderung des Schutzstatus beim Wolf derzeit nicht geplant sei.

EU-Kommission steht hinter den Wölfen!

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck berichtet auf seiner Webseite von der Konferenz „Koexistenz mit Großkarnivoren in der EU“ („Achieving coexistence with large carnivore in the EU“), die letzte Woche am 7. März im EU-Parlament in Brüssel stattfand. Die für Wolfsbefürworter beruhigende Botschaft lautet: Die Kommission steht hinter den Wölfen!

Diskussion über „böse Wölfe“ erreicht Brüssel!

In Brüssel fand am 15. September 2015 eine „Europäische Konferenz über das Wolfsmanagement“ statt, die unter dem Motto „Europa und der böse Wolf – schießen oder schützen?“ stand. Der CDU-Europaabgeordnete und Präsident der fraktionsübergreifenden parlamentarischen „Intergruppe Biodiversität, Jagd, ländliche Aktivitäten” im Europäischen Parlament, Karl Heinz Florenz und „die Europäische Föderation der Verbände für Jagd und Naturschutz”, kurz FACE, hatten dazu eingeladen.

In einer Pressemitteilung, die Florenz vor der Konferenz auf seiner Internetseite veröffentlichte, hieß es:


„Ich möchte keine Wölfe, die durch Siedlungsgebiete streifen, in der Nähe von Schulen in Mülleimern wühlen oder Jagd auf Schafe und Hühner machen. Der Wolf muss den nötigen Respekt vor uns Menschen haben – wenn es sein muss auch durch einen Warnschuss und andere Vergrämungsmaßnahmen. Wir müssen aber auch den Mut haben, wenn Gefahr in Verzug ist, aggressive und kranke Wölfe zu entnehmen. Unbürokratisch und schnell, sonst fühlt sich die Bevölkerung in ihren Ängsten nicht ernst genommen. Hier muss über eine klarere, zielführendere Regelung auch auf europäischer Ebene nachgedacht werden”.
(hier der Link zur vollständigen Meldung)