„Schrecklich banal“ und „grenzend an Panikmache“, nennt Dietmar Kemper die Äußerungen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies und die Ausführungen im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU. Recht hat er. In der öffentlichen Diskussion wird die Tierart tatsächlich nicht selten zur Bedrohung hochstilisiert und die jahrhundertealte Legende von der Bestie fortgeschrieben.
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Forderungskatalog „Wolf oder Weide“
Man darf gespannt sein, wie weit das eigennützige „Wünsch Dir was“ des Sächsischen Landesbauernverbandes auf der Grundlage des ihm eigenen Anti-Wolf-Glaubensbekenntnisses heutzutage politisch trägt. Zumal der Verband in seinem „offenen Brief an die Politik“ auch noch zeigt, dass er in Bezug auf den Anstieg der Nutztierrisse offensichtlich nicht einmal zwischen Korrelation und Kausalität zu unterscheiden weiß.
Hund bei Jagd in der Oberlausitz von Wolf getötet
Das Jagdforum „JAWINA“ berichtete jetzt von dem ersten bei einer Jagd in Deutschland von einem Wolf getöteten Hund. Als der Jagdhund (eine Bracke) Ende Januar auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz etwa 1.500 Meter entfernt von seinem Halter eine Rotwildfährte verfolgte, traf er offenbar auf den Rüden des territorialen Rudels.
„Anhand der DNA kann man Wolfshybriden nicht nachweisen“…ähm ja
Alle Jahre wieder taucht sie aus dem Dunkel der Verschwörungstheorien wieder auf, zuletzt sogar häufiger: Die Hybridentheorie, die da lautet, es wimmele in Deutschland vor Wolfshybriden. Nur: Es fehlt laut dem renommierten Fachgebiet Naturschutzgenetik des Senkenberg Instituts für diese These jeglicher ernstzunehmende Beweis.
Offener Brief an Ministerin Barbara Otte-Kinast: Wanderschäfer nicht im Stich lassen!
Etwa 20 Wanderschäfer gibt es nur noch in Niedersachsen. Genau die würden besonders unter der Entscheidung der neuen niedersächsichen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast leiden, die Weideprämie abzuschaffen. Damit werde die Ministerin ihrer Verantwortung nicht gerecht, schreibt Thomas Mitschke, Erster Vorsitzender der NABU-Kreisgruppe Lüneburg, in einem „Offenen Brief zur Ablehnung der Weideprämie“ an die Ministerin.





