Nachdem sich der NABU-Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann nach seinen Äußerungen in einer Radiosendung des Deutschlandfunks am 16. Januar (*1) zum Thema Wolf offenbar missverstanden fühlte, weil er dort die gezielte Tötung einzelner Problemwölfe befürwortete, sah sich der NABU Niedersachsen jetzt zu einer Klarstellung gezwungen.
Rückt der Wolfsabschuss in Schleswig-Holstein näher?
Noch wurde die Genehmigung zum umstrittenen, weil – so ist mancherorts zu lesen – in mancher Hinsicht nicht rechtssicheren Abschuss des Wolfes mit der Bezeichnung GW 924m vom Kieler Umweltministerium in Schleswig-Holstein nicht erteilt, dennoch macht man sich bei der Landesjägerschaft offenbar bereits Gedanken, wer den Abschuss vornehmen könnte und wie er umgesetzt werden sollte.
Um Leben und Tod
Während in Brandenburg immer mehr Einzelheiten zu den Umständen des von einem holländischen Jäger erschossenen Wolfes bekannt werden, spitzt sich die Lage in Schleswig-Holstein zu: Dort soll ein Antrag auf die „Entnahme“ des Wolfsrüden mit der offiziellen Bezeichnung GW 294m genehmigt werden. In Niedersachsen streitet der NABU überdies darum, wie künftig mit den Wölfen umzugehen ist.




