Wolf – Seite 44 – Wolfsmonitor

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Das Bundesumwelt- und das Landwirtschafts-Ministerium für die GRÜNEN?

Sieht man sich zurzeit auf den Bauern- und Agrarseiten im Netz um, nimmt man dort eine ungewohnte Nervosität wahr. Kein Wunder, sitzt die CSU, die in den letzten Jahren den Bundeslandwirtschaftsminister stellte, doch künftig mit ihren 46 Bundestagssitzen nur noch am „Katzentisch“. Und zwar am Katzentisch der GRÜNEN (67 Sitze).

Vorsitzender der Jägerschaft: „Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht wenig zielführend“

Allen repräsentativen Meinungsumfragen zufolge genießen Wölfe in unserer Gesellschaft einen Zuspruch von 60 bis 80% der Gesamtbevölkerung. Dennoch glauben einige, nicht selten „hohe Jagdfunktionäre“, die einzige „Lösung“ des weitgehend herbeigeredeten Wolfsproblems (siehe hier!) bestehe in der Aufnahme des Beutegreifers in das Jagdrecht.

Bund und Land Niedersachsen: „Jagdrecht ist keine Lösung“

Gestern war bei FOCUS-Online zu lesen: „Niedersachsen will ganze Wolfsrudel abschießen lassen“. Was war passiert?
Der erneut zur Wahl stehende niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, „sein“ Umweltminister Stefan Wenzel und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verabschiedeten und erläuterten eine gemeinsame Erklärung zum Konflikt zwischen Wolfsschutz und Weidetierhaltung. 

Massive ökologische Probleme durch das Fehlen großer Beutegreifer

Wolf und Co. sind offenbar unersetzlich. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Artikels von Kerstin Viering im Wissenschaftsmagazin „Spektrum.de“. Demnach hinterlassen große Raubtiere – wo der Mensch sie ausgerottet hat – noch größere Lücken im Ökosystem.