Nachdem in der Vorwoche bundesweit gleich drei Wölfe bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten (Wolfsmonitor berichtete, hier!), waren es in dieser Woche neuerlich zwei Exemplare. Beide Tiere verendeten in Brandenburg. Bei den beteiligten Fahrzeugen blieb es jeweils beim Sachschaden.
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Update zur vermeintlichen Wolfsattacke: Grautöne
Jetzt vielleicht doch? Gegenüber der Rotenburger Kreiszeitung gab der 55-jährige Bülstedter Gemeindearbeiter, den angeblich ein Wolf in den Arm gezwickt haben soll, gestern noch an, von den ihm gegenüberstehenden Tieren seien drei weiß und eins schwarz gewesen. Heute heißt es vom niedersächsischen Umweltministerium, drei der Tiere sollen grau und ein anderes „dunkler Farbe“ gewesen sein.
Tote Wolfsfähe im Emsland
Mit der Wolfsfähe, die heute Morgen im Emsland bei einem Zusammenstoß mit einem Auto an der Bundesstraße 70 zwischen Haren-Emmeln und der Abfahrt Tinnen verendete, verunfallte in diesem Jahr bereits der 16. Wolf allein in Niedersachsen tödlich. Der Kadaver wird nun nach Berlin ins Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung verbracht, damit er dort weitergehend untersucht werden kann.
Gefühlsecht nur mit dem Jagdverband?
Im Vorfeld der 91. Umweltministerkonferenz, die gestern endete und beim Thema Wolf offenbar im Ergebnis nur hervorbrachte, dass spätestens im kommenden Frühjahr „eine überschlägige Abschätzung des günstigen Erhaltungszustandes“ und eine „rechtssichere Grundlage“ zum Töten von vermeintlichen „Problemwölfen“ vorliegen soll, meldet sich auch der Deutsche Jagdverband (DJV) zu Wort.



