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Medienreaktionen bei mutmaßlichen Wolfsübergriffen, hier: Cuxhaven!

Solange allein die Mutmaßung, dass ein Wolf irgendwo in Deutschland ein Nutztier, manchmal vielleicht auch nur ein Wildtier (z.B. ein Reh) gerissen haben KÖNNTE, ein solches Medienecho, wie z.B. dieses hier!… zur Folge hat, gehören Wölfe noch nicht zum Alltag in diesem Land.

Denn genauso lange werden engagierte Wolfsschützer versuchen, Märchen und deren Erzähler zu entlarven und Wolfsbedenkenträger jede Gelegenheit nutzen, die großen Beutegreifer in der heutigen Kulturlandschaft als überflüssig zu erklären. Manche von ihnen haben oder schüren sogar Angst.

Wolfscouts – These 4

These 4: Wir müssen schnellstmöglich beginnen, zusätzlich zu den Wolfsberatern und Rissgutachtern ausgewiesene Experten für das aktive Wolfsmonitoring (ich nenne sie mal „Wolfscouts“) heranzubilden, damit in Zukunft keine Polizeihubschrauber und Polizeihundestaffeln bei vermeintlich auffälligen Wölfen benötigt werden.


In Niedersachsen und Schleswig Holstein kündigten die für das Wolfsmanagement zuständigen Umweltminister Wenzel und Habeck (beide Grüne) unlängst an, das Wolfsmanagement in ihren Ländern umzustrukturieren, bzw. zu ergänzen. So soll es in Niedersachsen künftig ein Wolfsbüro mit drei Stellen beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) geben, in Schleswig Holstein sollen, so Habeck in einem Interview mit dem NDR am 17. Mai, die „zentralen Figuren“ im Wolfsmanagement künftig zumindest „halbprofessionell“ agieren.