Aufgelesen – Seite 19 – Wolfsmonitor

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Niedersachsen: Minister Lies kritisiert „Kollegin“ Otte-Kinast harsch

Sollten wir uns am Ende tatsächlich in Olaf Lies (SPD) getäuscht haben? Der niedersächsische Umweltminister, der sich noch vor gar nicht allzu langer Zeit in Wolfsabschussfantasien erging (z.B. hier!) und dafür viel Kritik erntete (z.B. hier!), scheint plötzlich echte umweltpolitische Akzente setzen zu wollen. Richtige und wichtige Akzente zudem!

Die Nichtvereinbarkeit der Landvolk-Botschaften mit der Realität

Während sich Landvolk-Vertreter wie beispielsweise Manfred Ostendorf vom Kreislandvolk Friesland vorlaut und oberflächlich geben und sich so als Verstärker in der Echokammer derjenigen hervortun, die den Wolf und die Weidewirtschaft für nicht vereinbar halten (Samstag sollen laut NDR sogar entsprechende Anti-Wolfs-Aktionen bei Cuxhaven, am Augustgroden-Deich, in Steimbke und in Bodenwerder stattfinden *1), wurde den Mitgliedern des Arbeitskreises Wolf im Landkreis Cuxhaven (hier!) gezeigt, wie das Nebeneinander von Wolf und Weidetieren funktionieren kann.

Anti-Wolfsdemo von Polizei in Potsdam aufgelöst

Der Vorsitzende der Agrargenossenschaft Ziesar, Elard von Gottberg, behauptete gestern anlässlich einer kleinen Demonstration vor dem Brandenbuger Landtag in Potsdam gegenüber der MAZ, dass niemand aus der Politik erklären könne, warum der Wolf unter Vollschutz stehe.

Niedersächsischer Wolf machts möglich: Nordschwarzwald bald offiziell Wolfsgebiet?

Ein bekannter Jährlings-Rüde mit der Kennung „GW852m“ aus einem Rudel, das in der Nähe der Stadt Schneverdingen beheimatet ist, soll nach Ansicht von Mitarbeitern der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg dafür verantwortlich sein, dass im Nordschwarzwald bei Bad Wildbad über 40 Schafe zu Tode kamen.

Einst gefürchtet, heute respektiert…

…so heißt es in der Bildunterschrift einer Meldung, die aufhorchen lässt. Anders als in Deutschland ist der Wolf in Estland eines der beliebtesten Tiere in den dortigen Volksmärchen. Es gebe deshalb über 500 Namen und Geschichten über das Tier“, sagte die Volkskundlerin Marju Kõivupuu gegenüber einem öffentlich-rechtlichen Sender vor Ort.

Trotz Attacke auf Schafherde im Nordschwarzwald: Besonnene Worte…

In Baden-Württemberg nutzt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel den (noch nicht einmal abschließend nachgewiesenen) Wolfsübergriff auf eine Schafherde gerade zur Bekräftigung seiner Meinung, dass die Gefahren durch die Wölfe für Mensch und Nutztier verharmlost und verniedlicht werden.